Katholisch Evangelisch

katholische Rundfunkarbeit

Unser Auftrag

Die christliche Verkündigung im WDR ist fast so alt wie der Sender selbst. Hörfunkformate wie „das Geistliche Wort“ oder die „Morgenandachten“ (heute „Kirche in WDR2, WDR3, WDR 4 und WDR5“) oder die Radiogottesdienste sind fest in der Hörfunklandschaft verankert. Das katholische Rundfunkreferat beim WDR verantwortet die zahlreichen Verkündigungssendungen im Hörfunk und Fernsehen im Auftrag der fünf nordrhein-westfälischen (Erz-Bischöfe) in Verbindung mit den Diözesanbeauftragten in Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn. Dieser Auftrag fußt auf der verfassungsrechtlichen Verankerung der kirchlichen Medienarbeit in Deutschland.

In den Landesrundfunkgesetzen (LRG NW §19) und Staatsverträgen sind die »Drittsenderechte« geregelt. In Nordrheinwestfalen beschreibt das „WDR-Gesetz“ von 1985, dass den Kirchen „angemessene Sendezeiten“ für ihre eigene Rundfunkarbeit einzuräumen sind, die sie auch inhaltlich selbst verantworten. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Redaktionen des WDR, vor allem mit der Redaktion 'Religion/Theologie/Kirche' (Hörfunk) und der Redaktion 'Religion und Bildung' (Fernsehen).

Unsere Sendungen in den verschiedenen Wellen:

ist Europas Jugendwelle Nr. 1. repräsentiert das Lebensgefühl einer jungen Generation. „Kirche in 1Live“ ist Religion für das Leben auf den Punkt gebracht. Das Programm ist fließend (floaten: täglich zu einer anderen Zeit) und kommt unverhofft ins Ohr.

ist die Nachrichten- und NRW-Welle mit dem Musikmix für die ganze Familie. „Kirche in WDR2“ ist abwechslungsreich mit originellen Stimmen und lebensnahen Botschaften für die Frühaufsteher in NRW. Montags bis freitags vor den 6-Uhr-Nachrichten und samstags um 6.20 Uhr.

Bringt die richtigen Ideen zum Sonntag auf WDR2: Hör Mal um 7.45 Uhr – das sind gute Gedanken zu aktuellen Fragen, besondere Impulse für einen besonderen Tag.

ist die Kulturwelle des WDR. Für alle, die Verkündigung auch in geistlicher Musik erfahren, sendet „Kirche in WDR3“ jeden Wochentag um 7.50 Uhr die geistlichen zehn Minuten. Zunächst ein Stück geistliche Musik, dann die Verkündigung für den Tag.

ist der Melody-Sender des WDR. Mit wärmenden Gedanken und belebenden Wünschen will „Kirche in WDR4“ ein guter Start in den Tag sein, montags bis freitags um 8.55 Uhr in den Tag.

auf WDR 4: Um 8.55 Uhr bringen die Autorinnen und Autoren Gedanken und Geschichten für Herz und Seele mit der Sonntagskirche ins Haus.

ist die Informations-Welle des WDR. Kurz vor den 7 Uhr-Nachrichten kommt die „gute Nachricht“ durch die Verkündigung bei „Kirche in WDR 5“.

Einer Sache mal so richtig auf den Grund zu gehen, Texte aus der Bibel wirken lassen, sich mit dem auseinander zu setzen, worauf es keine einfachen Antworten gibt: Das „Geistliche Wort“ hat Platz dafür mit 15 Minuten. Tiefgehende Gedanken und Musik für den Sonntag, das erwartent die Hörerinnen und Hörer sonn- und feiertags um 8.40 Uhr.

Gottesdienste: Am Sonntag von 10 Uhr bis 11 Uhr überträgt WDR 5 einen Rundfunkgottesdienst aus dem WDR- oder NDR-Sendegebiet.

An hohen Feiertagen, die nicht auf einen Sonntag fallen, wird ein Fernsehgottesdienst von der ARD übertragen. Wenigstens ein Gottesdienst kommt dabei vom WDR..

ist nach der „Tagesschau“ das älteste Fernsehformat der ARD. Aus dem WDR-Gebiet ist Pfarrer Gereon Alter aus Essen das katholische Gesicht in der Verkündigung des Wortes zum Sonntags.

Unsere Verkündigung

„Gebt Zeugnis von der Hoffnung, die Euch erfüllt“ (1 Pet.3,15): Zahlreiche Autorinnen und Autoren, Priester, Seelsorgerinnen und Seelsorger und Laien aus unterschiedlichen Altersgruppen und Regionen des Landes wirken mit, dass der christliche Glaube im Radio und Fernsehen des WDR bezeugt wird. Zeugnis geben bedeutet heute aber nicht unbedingt Antworten geben – sondern anregen und anfragen. Über den Glauben ins Gespräch kommen, oder das Gespräch und neue Gedanken anregen.

Im Wechsel mit der evangelischen Seite ist die Katholische Rundfunkarbeit in jeder zweiten Woche mit rund 25 verschiedenen Beiträgen auf allen Wellen des Westdeutschen Rundfunks präsent. Sie erreicht damit jeden Tag etwa 2,15 Millionen Menschen.