Beiträge auf WDR2  

evangelisch

Kirche in WDR 2 | 14.02.2018 | 05:55 Uhr

7 Wochen ohne - Zeig dich

Autorin: Heute ist Aschermittwoch. Die Fastenzeit beginnt und mit ihr „sieben Wochen ohne“, die Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Das Motto „Zeig dich. Sieben Wochen ohne kneifen“. Konkret heißt das: Flagge zeigen, seine Meinung zu sagen, sich einzumischen.

Sprecher: „Debatten sind lästig, aber ohne Rede und Gegenrede kommt eine Gesellschaft nicht weiter,

Autorin: so begründen die Initiatoren das Thema.

Sprecher: „Die Fastenzeit ist eine Zeit um mal über die eigene Existenz nachzudenken. In Zeiten, in denen unerschrockene Debatten wieder dringend geboten sind (...) , sollten sich Christen nicht verstecken, nicht untertauchen oder wegducken.“

Autorin: Dass das oft schwer ist, weiß Arnd Brummer; Geschäftsführer der Aktion.

Sich zu zeigen, das fiel schon dem Mönch Martin Luther vor 500 Jahren nicht unbedingt leicht. Er rang sich aber durch. Und vor ihm viele andere.“

Von deren Erlebnissen, vom Ringen um Wahrheit und dem Umgang mit Widerständen wird in einem Kalender erzählt, der die Fastenden bis Ostern jeden Tag mit einem Foto und einem Text begleitet. Hier trifft man zum Beispiel auf einen blinden Bettler, der um Hilfe schreit, auch wenn die anderem ihm den Mund verbieten wollen, auf eine Frau, die aus der Masse hervortritt und Jesus mit kostbarem Öl übergießt oder auf Jona, den seine Angst lange in die Flucht treibt und der schließlich seinen Auftrag annimmt.

Unter den Überschriften „Gott zeigt sich; zeig dein Mitgefühl; zeig deine Fehlbarkeit; zeig deine Hoffnung; zeig, wofür du stehst“ gibt es aktuelle Statements und Ermutigungen.

Mal vom Musiker Konstantin Wecker:

Sprecher: „Jeder muss Gott für sich selbst entdecken, Zweifeln und Suchen, das auf und Ab und das Ringen mit Gott gehören zum Glauben dazu. Ihn zu haben, erschiene mir gefährlich.“

Autorin: mal in Form eines Gedichts:

Sprecher: Eines Tages (Metamorphose) Eines Tages wird sich erheben der Grashalm, um Mohnblume zu werden. Wird sich erheben die Träne, um Stern zu werden. Wird sich erheben der Mensch, um Mensch zu werden. Eines Tages.

Autorin: Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm bezieht Stellung.

Sprecher: „Macht eure Gottesdienste und überlasst uns die Politik’ solche Stimmen sind kein Einzelfall. Doch gerade weil der Gott, an den die Christenmenschen glauben, sich von der Welt nicht ab-, sondern ihr zuwendet, hat das Evangelium stets auch politische Bedeutung.“

Autorin: Eine Position, die sicherlich viel diskutiert wird und auch die anderen oft berührenden Texte werden Wirkung zeigen - auch über die Fastenzeit hinaus.

katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
evangelisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)
katholisch
Abspielen (titel)