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Kirche in WDR 2 | 02.10.2018 | 05:55 Uhr

Der Innere Schweinehund

Wann haben sie zuletzt ihren inneren Schweinehund überwunden?

Dieses unmögliche Monster, dass mich zumindest tagtäglich daran hindert ein wirklich guter Mensch zu sein. Immer wenn ich den inneren Schweinehund überwinde, dann ist das grandios. Aber: er ist da, er bleibt und er ist zäh.

Ein richtig dicker Hund halt!

Wenn der innere Schweinehund nicht wäre, dann würde ich bei jedem Einkauf einen Korb mitnehmen um endgültig auf Plastiktüten zu verzichten. Wenn der innere Schweinehund nicht wäre, dann würde ich täglich für alle in meiner Familie das Frühstück vorbereiten Ohne den inneren Schweinehund würde ich ehrenamtlich Deutschunterricht für Zuwanderer geben und mich bei meiner Frau für meine frechen Sprüche entschuldigen. Und wenn dieser blöde innere Schweinehund nicht wäre, ja dann wäre das alles überhaupt kein Problem.

Aber, wer ist der innere Schweinehund überhaupt und woher kommt er und was will der dumme Hund überhaupt von mir? Also das Wort Schweinehund haben die Leute schon vor 200 Jahren benutzt. Es geht nämlich auf den Hund zurück, der zur Wildschwein-Jagd eingesetzt wurde. Sauhund hieß der.

Merken Sie was? Die echten Schweinehunde hatten also die Aufgabe zu hetzten, zu ermüden und festzuhalten, und zwar so lange bis nichts mehr geht. Der innere Schweinehund dagegen will uns träge und so Lustlos machen, dass wir all die von Gott gegebene Charismen, Möglichkeiten und Talente verstecken und nicht einsetzten. Der innere Schweinhund will, dass wir generell keinen Bock haben – 2 symbolträchtige Tiere in einem Satz…das muss man erstmal hinkriegen! Das Wort Schweinehund existiert als Wort übrigens nur im Deutschen und kann nicht wörtlich übersetzt werden. Ein Inner „ Pigdog“ würde von Engländern vom Sinne her nicht erkannt.

Wir alle aber können ihn erkennen, ertappen und zu Nichte machen. ….. den inneren Schweinehund. Oder aber einfach zu dem machen, was er früher eigentlich war: zum harten Hund, der Sie antreibt, dass Sie gerade nicht die Sau rauslassen, die Sie eigentlich nicht sein wollen. Und dann könnten Sie heute jetzt und hier Menschen ganz in unsere Nähe überraschen und glücklich machen. Das wäre doch mal – sau –gut….oder so

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