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Kirche in 1Live | 07.08.2017 | Floatend

Die richtigen Worte

Im Frühling sind zwei Menschen gestorben, die mir sehr wichtig waren. Auch wenn sie schon alt waren und mir total klar ist, dass jeder von uns irgendwann gehen muss - in so 'nem Moment, da hilft das nichts. Da ist es einfach nur traurig und schlimm und schmerzhaft, dass da einer nie mehr wiederkommt.

Ich fand es total schön, wie viele von meinen Freunden oder Bekannten sich in der Zeit gemeldet haben. Manche sind vorbei gekommen oder haben angerufen und wollten wissen, wie es mir geht. Andere haben 'ne Whatsapp oder Mail geschickt und mich auf diesem Weg getröstet. Ganz oft fingen die Nachrichten an mit so einem Satz wie "Ich weiß gar nicht richtig, was ich schreiben soll" oder "In so einer Situation finde ich irgendwie nie die richtigen Worte." Doch das, was danach kam, das war immer genau richtig. Denn es ist doch eigentlich total egal, wie wir Leuten Trost spenden. Wichtig ist nur, dass wir es überhaupt tun. Dass wir irgendwie da sind, dass wir zumindest kurz zeigen: "Ich denk an dich."

Wenn ich wirklich traurig bin, dann brauche ich keine ausgefeilten Reden oder formvollendete Mails. Da reicht es manchmal, einfach nur zu wissen: Da denkt einer an mich. Gerade in dunkleren Momenten ist das einfach ein total gutes Gefühl.

Ela Kornek, Münster.

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