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evangelisch

Radiogottesdienst | 16.04.2017 | 10:13 Uhr

Ev. Christuskirche Oberhausen

Der Gottesdienst

Ob er klein war oder groß, der Engel? Jede, jeder mag ein eigenes Bild zeichnen.

„Bei mir ist er eher klein mit seinem Leuchten und mit seinem weißen Gewand“, sagt Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin aus Oberhausen. Klein und leuchtend wie die Hoffnung, die wir in uns tragen, wenn wir vom Leben singen, wenn wir wieder offen werden in dem, was dumpf und starr in uns war, wenn sich Trauer langsam wandelt.

Leuchtend wie die Hoffnung, so wälzt der Engel den Stein weg vom Grab, bei all der damit verbundenen Mühe dennoch ein kleines Lied auf den Lippen, ein kleines Hüpfen im Herzen, im Ohr das Lachen des lebendigen Gottes.

Und nachdem er beweglich gemacht hat, was so massiv und unüberwindbar schien, setzt er sich vergnügt auf den großen weggeräumten Stein. Und spricht die Frauen an, um ihnen zu sagen, was für ein Wunder geschehen war: Jesus ist nicht mehr in der Grabeshöhle. Er ist auferstanden. Die Frauen erfahren es zuerst und die ganze Welt soll es verstehen:

Er ist auferstanden (Matthäus 28,1-10).

„Das Wunder geschah“, eine Osterkantate für gemischten Chor, zwei Violinen und Basso continuo wurde von Konrad Paul (Musik) und Ilone Schmitz-Jeromin (Text) eigens für diesen Gottesdienst am Ostermorgen komponiert.

Die Kirche

Die evangelische Christuskirche Oberhausen an der Nohlstraße betritt man zurzeit durch einen Sicherheitstunnel. Der Kirchturm wird saniert. Mit 153 Jahren ist die denkmalgeschützte Kirche die älteste evangelische Kirche im ursprünglichen Oberhausener Gebiet. Die Entstehung und die Weiterentwicklung der evangelischen Gemeinde sind eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Im 19. Jahrhundert wurde durch die Entdeckung der Steinkohle aus einer dünn besiedelten Landgemeinde die „Wiege der Ruhrindustrie“. Mit dem Zuzug vieler evangelischer Arbeiterfamilien wuchs der Wunsch nach einer eigenständigen Gemeinde und eigenen evangelischen Gottesdiensten. Schon 1863 wurde der Grundstein für die Christuskirche gelegt, obwohl die Gemeinde erst am 3. März 1864 ihre Selbstständigkeit erlangte. Der Bau wurde nach einem Entwurf des Königl. Baumeister Maximilian Nohl geplant. Am 4. August 1864 konnte die Kirche feierlich eingeweiht werden.

Der Kirchraum wird neben den regelmäßigen Gottesdiensten heute auch genutzt für Ausstellungen wie zum Beispiel die der „Sakralen Kunst“ von Oberhausener Künstlerinnen und Künstlern, der Filmvorführung „Apokalypse“ mit Herbert Fritsch und den Kurzfilmtagen Oberhausen und verschiedenen thematisch gestalteten Wochen, immer in Vernetzung mit städtischen und freie Trägern.

Die Gemeinde

Die evangelische Christus-Kirchengemeinde versteht sich als offene Kirche, die sich den Menschen in der Stadt verpflichtet weiß. Die Innenstadtgemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, viele Alleinerziehende, Menschen mit nur geringem Einkommen leben vor Ort miteinander. Die Gemeinde engagiert sich mit sozialen Angeboten in der Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil.

Darüber hinaus ist die kulturelle Ausrichtung ein Schwerpunkt der Gemeinde. Ein reichhaltiges vielfältiges Konzertangebot wird durch drei Chöre - gemeindeoffen und ökumenisch orientiert – ermöglicht. Die Evangelische Singgemeinde ist durch ihre hohe musikalische Qualität weit über Oberhausen hinaus bekannt, der Fun-Vocal-Chor wirkt mit neuerem musikalischem Repertoire zum Beispiel Revue –Aufführungen mit, die Seniorenkantorei erreicht u.a. mit gemeinsamen Singangeboten viele ältere Menschen der Stadt.

Gemeinde: www.christuskirche-oberhausen.de

Mitwirkende:

Projektchor aus Mitgliedern der drei Chöre der Ev. Christuskirche

Mitglieder des Collegium musicums

Ev. Blasorchester Oberhausen Leitung : Burkhard Volke

Orgel und Leitung: Kreiskantor Konrad Paul

Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin

Lesungen und Liturgie: Nele Krajnc, Dr. Hans Erlinger, Torsten Bauer

Lieder:

EG 100 „Wir wollen alle fröhlich sein“

EG 103 „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“

EG 560 „O herrlicher Tag, o fröhliche Zeit“

EG 99 „Christ ist erstanden“

Nach dem Gottesdienst: 0208-23653

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