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Kirche in WDR 2 | 24.04.2018 | 05:55 Uhr

Gelassenheit

Junge Frau (Gelassenheit_Umfrage_junge_Frau1): Wenn man gelassen ist, ist alles positiver, finde ich.

Junger Mann (Gelassenheit_Umfrage_Mann1): Ich habe das Gefühle, je älter ich werde, desto mehr wird’s zum Thema`, ja (…) weil man nachdenklicher wird, und merkt, man will ja eigentlich gelassener durchs Leben gehen – und schafft es doch oft oftmals nicht.

Frau (Gelassenheit_Umfrage_Frau2 MB): Wenn ich nicht immer wieder zurückfinden würde zur Gelassenheit, würde ich mich ja selber auflösen in Wut.

Autor: Und wer will das schon! Aber es ist so schwer, gelassen zu sein. Gelassenheit kommt von Lassen können. Ich muss Dinge abgeben können. Nicht meinen, ich müsse alles kontrollieren. Das ist die Voraussetzung.

(Gelassenheit_Verwold2_Frau): Ich wünsche mir mehr Gelassenheit bei der Arbeit (…) Ich wünsche mir Gelassenheit für unseren morgigen Umzug, für meine pubertierende Tochter bei schwierigen Entscheidungen und während der Klassenarbeit …

Autor: Dieser Satz von der Gelassenheit und dem Lassen können als Voraussetzung, der stammt von Meister Eckhart. Ein frommer Mann im hohen Mittelalter, ein Mystiker, also einer der versucht, die Tiefen des Lebens zu ergründen. Er gilt unter Theologen als „Erfinder der Gelassenheit“. Das ist vielleicht ein bisschen viel gesagt. Aber Meister Eckhart und seine Gedanken zeigen, dass der Glaube an Gott eine wichtige Rolle spielen kann, wenn es um Gelassenheit geht.

Junger Mann (Gelassenheit_Umfrage_Mann 1): Also gerade Spiritualität kann ja helfen auch, sich immer wieder zu erden, gelassener zu werden und noch mal anders auf das Thema zu blicken.

Autor: Ich gebe an Gott ab, was ich nicht selbst tragen kann. Was mich bedrückt. Was mir sozusagen schwer im Magen oder auf der Seele liegt. Ich muss eben doch nicht alles selbst lösen. Das kann ich auch gar nicht! Weder auf der Arbeit noch mit der Familie. Und erst recht mit mir selbst. Denn ich glaube, die eigenen Ansprüche sind oft die gnadenlosesten!

(Gelassenheit_Verwold4_Frau): Dass ich das Gefühl habe: Dass Gott Wege lenkt und dass Gott gute Wege findet, und dass er sich bei dem, wie er seine Schöpfung gestaltet hat, auch Gedanken gemacht hat, auch bei den Zusammenhängen, wo es mir persönlich im Augenblick schwer vorkommen mag.

Autor: Das gibt auch mir Gelassenheit. Und so versuche ich jeden Tag ein kleines Gespräch mit Gott – ich nenn das durchaus Gebet –, in dem ich sage: Lieber Gott, das ist für dich! – Gelassenheit kommt von Lassen können. Abgeben können. Auch an Gott.

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