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Kirche in WDR 2 | 12.08.2017 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

Emoji-Film

Es gibt schon Stimmen, die bezeichnen sie als die Kommunikationsform des 21. Jahrhunderts. Eine Sprache, die alle anderen Sprachen überflüssig machen wird. Es geht um Emojis, Handy-Kurznachrichten-Symbole. Kleine gelbe Gesichter, die lachen, zwinkern, weinen oder tanzen, aber auch Symbole für Katzen, Frösche – und ein lächelnder Kackhaufen – den gibt’s auch. Inzwischen sind Emojis längst nicht mehr nur im Handy zu finden, sondern auch auf Brotdosen, Sitzkissen, und ab jetzt auch im Kino.

O-Ton: Willkommen in der geheimen Welt deines Handys, wo Emojis, wie ich, arbeiten und leben. Hier hat jeder von uns eine Aufgabe, und die muss er perfekt draufhaben. Immer.

In die innere Welt unserer Handys taucht der Emoji-Film ein, der seit vergangener Woche in den deutschen Kinos läuft. Genauer gesagt geht es in die innere Welt des Handys von Alex, einem High-School-Jungen der unbedingt seine Freundin beeindrucken will. Im 21. Jahrhundert läuft das alles digital, deshalb braucht er auch die Hilfe der Emojis.

O-Ton: Wir müssen das Passwort knacken: Wie heißt die Freundin von Alex? Mandy? Sandy? Cindy? Es könnte auch Gisela sein, aber irgendwie hört sich das auch nicht richtig an.

Der einzige, der ihm dabei einen Strich durch die Rechnung macht, ist Gene. Geboren und erzogen zum „Meh“-Emoji, ein Gesichtsausdruck der Langeweile und Desinteresse ausdrückt. Gene hat aber ein Problem, im Gegensatz zu allen anderen Emojis hat er mehr als nur eine Emotion, und manchmal auch die falsche.

O-Ton: Alex schreibt. Grünes Licht für „Meh“. Er macht das falsche Gesicht. - Oh, oh, was ist das?

Was ist falsch mit ihm? Warum lässt er sich nicht in eine Schublade packen? Gemeinsam mit den anderen Emojis muss sich Gene auf den Weg machen und herausfinden, warum er so ist, wie er ist. – Ein Weg, den auch viele im Leben gehen müssen. Keiner weiß genau, warum er der Mensch ist, der er ist. In der Welt der Emojis, in den Handys, sind die Quellcodes und die Nutzer dafür verantwortlich, welchen Weg ein Emoji in seinem Leben geht.

O-Ton: Kommt mit, wir müssen das Handy verlassen und den Quellcode finden.

Für uns ist das nicht so einfach. Wo wir herkommen, und warum wir so sind wie wir sind. Das sind Fragen mit denen sich Religion und Philosophie seit Jahrtausenden beschäftigen. Eine definitive Antwort darauf werden auch wir wahrscheinlich nie bekommen. Aber vielleicht kommt‘s auch bei uns einfach darauf an, dass wir unseren Weg gehen, und uns nicht in irgendwelche Schubladen stecken lassen. Genau so wie Gene. Das „Meh“-Emoji.

O-Ton: Ich bin sehr gefühlvoll, vielleicht ist es mein Schicksal mehr als nur ein Gesicht zu haben.

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