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Kirche in WDR 4 | 13.01.2018 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

Kinoverkündigung – die Dunkelste Stunde

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Das gilt besonders im großen Weltgeschehen. Gerade wenn es um den 2. Weltkrieg geht, meinen die meisten, Bescheid zu wissen. Klar: am Ende musste es so kommen, dass die Nazis besiegt werden. Hätte gar nicht anders kommen können – oder doch? Dabei waren manche Entscheidungsträger im Kriegsverlauf längst nicht so unumstritten, wie es im Nachhinein aussieht. Wie haben sie die Kraft behalten, daran zu glauben, dass ihre Entscheidungen richtig waren?

Man kann ja schlecht in die Köpfe der Beteiligten rein schauen. Genau das versucht jetzt aber der neue Kinofilm „Die dunkelste Stunde“, der die Geschichte des britischen Premierministers Winston Churchill im zweiten Weltkrieg erzählt.

Ton: Er steht nur für eins und nichts anderes: Sich selbst. Seine Akte ist eine Katastrophe. – Zeig ihnen deine wahren Qualitäten. Deine Uneitelkeit, deinen Sinn für Humor – Meinen eisernen Willen.

Churchill steht in dieser „dunkelsten Stunde“ vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens. Die Nazis sind auf dem Vormarsch in Europa, haben Frankreich überrannt, und fallen selbst in Dänemark und Norwegen ein. Auf dem Festland sterben britische Soldaten. – Und auf der Insel wird eine Forderung immer lauter: Frieden mit den Deutschen. Kann man, sollte man, mit Hitler verhandeln? Die größte und schwierigste Frage für Churchill

Ton: Es droht eine Niederlage an Land. Die Vernichtung unserer Armee und eine baldige Invasion. Wir müssen Friedensverhandlungen führen. – (Churchill schreit) Manche lernen es wohl nie. Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, mit dem Kopf in seinem Maul!

Obwohl der britische Premierminister in die Geschichte eingegangen ist als großer Kriegsheld, war die Stimmung in Großbritannien in den 40ern eine andere. Churchill war für niemanden die erste Wahl. Sein Vorgänger Chamberlain konnte den Job nicht weiter machen, und auch König George VI. war kein großer Fan von Winston Churchill. Trotzdem gelang es dem Politiker die Briten zu für sich zu gewinnen. Kein Frieden mit Hitler. Und das für einen hohen Preis.

Ton: Vor uns liegen viele lange Monate des Kämpfens und Leidens. Auch wenn viele alte und große Nationen in den Griff der Nazi-Herrschaft geraten sind. Wir werden unsere Insel verteidigen, egal was es kosten mag.

Gespielt wird Winston Churchill im Film von Gary Oldman. Wahrscheinlich einer der profiliertesten Schauspieler Hollywoods. Alles hat er schon gespielt, von Graf Dracula über Comissioner Gordon in Batman bis hin zu Ludwig van Beethoven. Churchill ist aber auch für ihn eine Herausforderung sagt er. Selten trägt eine Figur solche inneren Konflikte mit sich aus, wie diese reale Person der Zeitgeschichte. Die Kritiker sehen das ähnlich, Gary Oldman wird als einer der großen Anwärter auf den Oscar als bester Schauspieler gehandelt. – Winston Churchill hatte damals keine Trophäen, auf die er hinarbeiten konnte. Für ihn stellte sich nur die Frage: Was ist mir das Leben meiner Landsleute wert. Eine Entscheidung, die ihm niemand abnehmen konnte.

Ton: Wir werden niemals kapitulieren, denn ohne Sieg gibt es kein Überleben..

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