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Kirche in WDR 4 | 11.03.2017 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung »Moonlight«

Ich liebe dich, Chiron! Ehrlich! Gott weiß, dass ich keine Liebe für dich hatte, als Du sie gebraucht hast. Das weiß ich!

Chiron ist ein kleiner, schmächtiger Junge auf der Suche nach sich selbst. Und nach Liebe! Der 10jährige Afroamerikaner lebt bei seiner drogensüchtigen Mutter in einem Armenviertel von Miami. Gewalt und Verbrechen gehören hier zum Alltag.

Und Chiron ist anders als die anderen Jungs. Die nennen ihn “Little”, also Kleiner, und mobben ihn, weil er so sensibel ist und empfindsam.

Durch Zufall stößt Chiron auf den Drogendealer Juan, der ihn zu seiner Mutter zurückbringt - und ihm die Zuwendung gibt, die er so dringend braucht.

Was ist passiert, Chiron? Du weißt doch, dass Du abends zuhause sein sollst! - Ich hab ihn gestern gefunden! In ‘nem Haus in der 15. ‘N paar Jungs haben ihn dorthin gejagt. Er hatte ‘ne Heidenangst. Hat mir erst heut’ morgen gesagt, wo er wohnt. - Aha! Danke, dass Sie sich um ihn gekümmert haben. Normalerweise passt er auf sich selbst auf.

Chiron ist die Hauptfigur im Film Moonlight, der seit Donnerstag im Kino läuft. Der große Gewinner der diesjährigen Oscar-Verleihung.

Moonlight zeigt Chiron in drei Episoden in unterschiedlichen Lebensphasen: als Kind, als Teenager, als Erwachsenen. Gespielt von drei verschiedenen Schauspieler, aber alle mit dem gleichen, sehnsüchtig fragenden Blick.

Im zweiten Teil entdeckt Chiron seine Liebe zu seinem Mitschüler Kevin. Schwarz und schwul - damit muss Chiron erstmal zurechtkommen. In der Schule wird er weiterhin gedemütigt. Und als Kevin, seine erste Liebe, ihn auch noch in einer Art Bewährungsprobe verprügelt, zweifelt er umso mehr an sich selbst.

Was ist los? - Nichts! Alles ok! - Nein! Du siehst nicht so aus, als wäre alles ok! Hör auf, in meinem Haus den Kopf hängen zu lassen! Du kennst meine Regel: In diesem Haus gibt es nur Liebe und Stolz! Verstehst Du mich? - Ja! - Gut! - Ich verstehe dich! - Ok!

Im dritten Teil ist Chiron erwachsen geworden. Er ist ein “ganzer Kerl”, Schlägertyp, durchtrainierte Muskeln, goldene Grills auf den Zählen, Diamantenohrringe. Sein Gangname: “Black”. Doch noch immer sucht er nach den richtigen Worten, hat noch nicht herausgefunden, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll, auch mit seiner Homosexualität. Ein Wiedersehen mit Kevin zwingt ihn, sich zu entscheiden.

Ich hab Dich ‘ne Ewigkeit nicht geseh’n” Du trinkst jetzt einen mit mir! - Eh, ist gut, ist gut! Was machst Du da? - Willkommen zurück, Mann!

Moonlight ist ein berührender Film. Mit großen Gefühlen. Und mit der Frage: Was macht mich eigentlich aus? Hab ich den Mut, zu mir zu stehen? Oder spiele ich oft nur eine Rolle, um den anderen zu gefallen?

An einem bestimmten Punkt musst Du für Dich entscheiden, wer Du sein willst! Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen!

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