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katholisch

Kirche in 1Live | 05.04.2017 | Floatend

Provisorisch gut

Stichwort: Provisorisch leben: So ein Flipflop, der mit Panzerband getaped ist, ne kaputte Schublade, die mit Ach und Krach repariert ist oder ein gestopfter Socken

Also, ich muss sagen, ich hab echt viele solcher provisorischer Sachen. Das meiste hat sich ganz gut im Alltag bewährt und ganz ehrlich – ich nehm das schon gar nicht mehr so richtig wahr. Dann brauchte ich damals genau in dem Moment ne Lösung für die kaputte Schublade, und zack, was reingestopft, halbwegs stabil, wackelt nicht, fertig, super.

Mir ist das wichtig, nicht gleich alle Sachen sofort wegzuschmeißen, weil ne Kleinigkeit nicht mehr funktioniert. Das hat ja irgendwie noch wert.

Übrigens: Provisorium kommt aus dem Lateinischen und heißt so was wie „vorhersehen“ oder „vorsorgen“. Und das find ich witzig: Denn ich hätte mit Provisorium erst mal so was Vorläufiges, leicht Chaotisches verbunden – also jetzt nicht groß geplant. Aber wenn es beim Provisorium ums Vorsorgen geht, ja ums Vorhersehen, dann wird mir mit Blick auf mein Leben einiges klarer. Bei manchem, was ich für provisorisch halte, steckt vielleicht doch jemand dahinter, der für mich sorgt.

Rike Bartmann, Münster

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