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Kirche in WDR 2 | 18.07.2018 | 05:55 Uhr

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Autor: Wer ein Haus bauen will, findet bei Jesus ein paar nützliche Tipps:

Sprecherin: Wenn jemand von euch ein Haus bauen will, setzt er sich zuerst hin und überschlägt die Kosten. Er muss ja sehen, ob sein Geld dafür reicht. Sonst hat er vielleicht das Fundament gelegt und kann nicht mehr weiterbauen. Alle, die das sehen, werden ihn dann auslachen und werden sagen: „Dieser Mensch wollte ein Haus bauen, aber er kann es nicht vollenden.“

Autor: Auch wer einen Krieg führen will, sollte sich vorher biblischen Rat holen:

Sprecherin: Wenn ein Herrscher gegen einen anderen Herrscher Krieg führen will, wird er sich zuerst überlegen, ob er mit zehntausend Mann stark genug ist, sich den zwanzigtausend des anderen entgegenzustellen. Wenn nicht, tut er besser daran, dem Gegner Unterhändler entgegenzuschicken, solange er noch weit weg ist, um die Friedensbedingungen zu erkunden.

Autor: Jesus ist nicht bekannt als Ratgeber für Bauherren und Generale. Aber er kennt sich aus im Leben. Und was für die Praktiker im Alltag gilt, das gilt auch im Glauben. Die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen – das ist in jedem Fall hilfreich. Nicht nur beim Hausbau. Oder im Krieg. Sondern auch, wenn man als Christ Verantwortung übernimmt.

Wer es gut meint und sich deshalb überschätzt, macht es am Ende oft nur schlechter. Beispiel Fasten: Ab jetzt wird alles anders: keine Süßigkeiten, kein Fett, kein Alkohol mehr. Bis zum Sommerurlaub werde ich streng sein, dann habe ich hoffentlich wieder mein Idealgewicht. Aber dann kommt es leider meist anders. Der erste Stress kommt. Ich mache eine kleine Ausnahme, den Nerven zuliebe. Und am nächsten Morgen hat die Waage einen neuen Gipfel erreicht.

Beispiel Spenden. Habe ich bisher nicht viel zu egoistisch gelebt? Ich muss das ändern. Regelmäßige Abbuchungen für ein Patenkind. Eine Mitgliedschaft in einer caritativen Organisation. Und bei der nächsten Katastrophe will ich nicht nur einen Kleckerbetrag geben. Am Monatsende überschlage ich meine Ausgaben und werde blass. Ich trete voll auf die Bremse. Vor lauter schlechtem Gewissen habe ich meine Möglichkeiten überschätzt.

Es gibt viele Beispiele: mein Engagement, meine regelmäßige Meditation. Immer wenn ich meine Kräfte überschätze, leiste ich am Ende weniger denn je. Und es wird schlimmer als vorher. Auch damit kennt Jesus sich aus:

Sprecherin: Wenn ein böser Geist einen Menschen verlässt, irrt der Geist durch Wüsten und sucht nach einer Bleibe und findet keine. Dann sagt er sich: „Ich gehe lieber wieder in meine alte Behausung!“ Er kehrt zurück und findet alles leer, sauber und aufgeräumt. Darauf geht er hin und sucht sich sieben andere böse Geister, die noch schlimmer sind als er selbst, und sie kommen und wohnen dort mit ihm. So ist dieser Mensch am Ende schlimmer dran als am Anfang.

Autor: Ein Neuanfang ist eine Herausforderung. Nachhaltig ist der Erfolg nur dann, wenn man seine Möglichkeiten richtig einschätzt und sich nicht überfordert.

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