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Kirche in WDR 2 | 19.10.2017 | 05:55 Uhr

Allan Holdsworth

Manchmal werden Künstler für ihr Lebenswerk geehrt. Manchmal werden sie dafür sogar schwerkrank oder hochbetagt auf die Bühne geschoben. Die Dankesworte sind dann notgedrungen eher geflüstert.

Für Allan Holdsworth kam in diesem Jahr selbst eine solche Würdigung zu spät. Er starb plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt irgendwo in den USA.

Und jetzt werden Sie vielleicht fragen: Allan – wer? Allan Holdsworth war ein legendärer Jazz Gitarrist , der eigentlich nur in Musikerkreisen wegen seiner außerordentlichen Virtuosität Kultstatus besaß,

Seine Familie konnte die Beerdigung nicht bezahlen. Einige seiner Fans hatten über soziale Netzwerke eine Spendencampagne ausgerufen und für eine angemessene Trauerfeier gesammelt. So wurde er posthum noch zum Internetphänomen. „Lebenswerk“ klingt anders.

Allan Holdsworth war stilbildend für die Rock- und Jazzgitarre der letzten 50 Jahre. Darüber waren sich die großen und Alten der Szene einig, Eddie Van halen, Carlos Santana, Eric Clapton u.sw….Keine Sorge … das ist jetzt keine Musiksendung, sie sind noch bei Kirche im Rundfunk.

Für mich ist dieser Musiker nämlich ein Beispiel für unzählige Menschen, die jeden Tag sozusagen ihr Ding machen, ohne damit irgendwelchen Trends zu folgen.

In den letzten Jahren spielte Allan Holdsworth in kleinen Clubs rund um den Globus und war unter den jüngeren Musikfreunden überhaupt nicht mehr bekannt, sodass seine Konzerte nur noch von wenigen Musiklehrern und Gitarristen besucht wurden.

Er verfiel dem Alkohol und verschwand in der Versenkung,. In Fachkreisen und in Nachschlagwerken wird er eine Legende bleiben.

Solche Biografien beindrucken mich zutiefst, weil da Menschen ihr Ding gemacht haben und zwar jenseits von Supermodell- und Superstarallüren, jenseits von Gefälligkeit und Massengeschmack.

Was mich daran so berührt?

Ich glaube, es ist die Frage nach Glaubwürdigkeit, nach Begabung oder auch Charisma, also etwas von Gott Geschenktes konsequent einzubringen und damit nachhaltig zu inspirieren.

Dafür muss man nicht religiös sein, aber es ist eine spirituelle Erfahrung, das zu tun, was man vom lieben Gott sozusagen mitbekommen hat. Das ist das je persönliche Lebenswerk.

Wenn das, was man tut, wirklich echt ist, dann ist es überhaupt nicht wichtig, ob man damit Massen begeistert hat. Entscheidend ist, ob man seinen ganz eigenen Ton findet und den einbringt.

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