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Das Geistliche Wort | 25.12.2018 | 08:35 Uhr

Lernen von Maria und Josef

Autor: Das ganze Jahr über hat er mich beschäftigt - immer mal wieder: Josef. Josef aus Nazareth, der mit seiner schwangeren Verlobten wegen der Volkszählung nach Bethlehem reist. Sogar geträumt hab ich von ihm: Aufregend und spannend die Gespräche, die wir im Traum geführt haben. Maria, seine Anvertraute und Geliebte, war auch dabei. Jetzt ist die Zeit, davon zu erzählen. Schließlich ist Weihnachten. Das Ganze fing damit an, dass ich ihm am Tegernsee begegnet bin im März - in Gestalt einer Einladung. Das war so eine Faltkarte. Darauf stand:

Sprecher: Josefitag am 19. März, Frühschoppen ab 11 Uhr mit musikalischer Umrahmung und Weißbier vom Fass. Um Reservierung wird gebeten.

Autor: Da hab ich schon gestaunt als evangelischer Christ aus einer urprotestantischen Familie weit jenseits des Weißwurstäquators. Ich fand heraus: Zwar wurde der Josefitag als gesetzlicher Feiertag im Freistaat Bayern vor 50 Jahren abgeschafft, doch insbesondere im Rosenheimer und Miesbacher Landkreis hat er noch eine große Bedeutung.

Sprecher: Die Seilbahn am Wendelstein gratuliert den Seppen in diesem Jahr mit einem besonderen Geschenk: Am Josefitag werden alle Josefs, Sepperl und Beppis gratis befördert. Bitte Personalausweis vorzeigen.

Autor: Was sollte ich davon halten? Wie gesagt, ich hatte diese Träume. Einmal konnte ich Josef in meinem Traum fragen.

Josef: Was ich dazu sage? Ich find das richtig gut: Bei den ganzen Marienfesten im Jahr wenigstens ein Gedenktag für meine Wenigkeit! Ich hoffe nur, dass am bayerischen Josefitag beim Weißbier und am Wendelstein alle willkommen sind, also auch die Giuseppes aus Italien und die Joes aus England, die Josés aus Spanien, die Joschkas aus Polen und vor allem die Jussufs aus der Türkei, aus Syrien, dem Iran, Irak, Saudi Arabien.

Maria: Ich weiß, mein lieber Josef, sie alle tragen deinen Namen.

Josef: Maria, was willst du mir jetzt damit sagen?

Maria: Mir ist das doch selber peinlich.

Josef: Wie? Dass Männer aus Bayern, aus ganz Europa und aus all den muslimischen Ländern meinen Namen tragen?

Maria: Nein, das ist doch wunderbar, vielleicht trägt’s ja zur Verständigung bei. Peinlich ist mir der Rummel um meinen Namen.

Josef: Naja, Du bist ja schon auch etwas sehr Besonderes.

Maria: Naja, das sagst Du jetzt, weil Du befangen bist.

Josef: Sagen Millionen von Menschen seit hunderten von Jahren.

Maria: Naja, aber viele von ihnen haben da Vorstellungen über mich, die finde ich schon’n bisschen merkwürdig.

Musik 1: Mary's Boy Child, CD: Backline - Special Christmas Edition Volume 2, Disk 1/Track 18, Musik und Text: Jester Hairston, Interpret: Harry Belafonte, Label: Line Music GmbH, EAN 4021240200636, LC 09169

Josef: Der gute alte Harry Belafonte, hör Dir das an.

Maria: Ja, ich hab’s gehört, vor allem diese Zeile: „A king was born today“. Ein König ist geboren. Jesus ist der König, der königliche Gottessohn, keiner sonst, kein Mensch, auch ich nicht.

Josef: Ja, ich weiß. Dass man dich zur Himmelskönigin gemacht hat, war ein Fehler.

Maria: Eine Art zweite Gottheit hat man aus mir gemacht. (siehe Anmerkung 1)

Josef: Das habe ich auch nie verstanden.

Maria: Ich kann’s nur schwer ertragen, wenn die Menschen zu mir beten. Dann erwarten viele Beistand und Hilfe, ja, manchmal sogar Wunder – von mir statt von Gott .

Josef: Und was machst Du mit solchen Gebeten?

Maria: Ich leite sei direkt weiter an den Zuständigen, Gott, den Höchsten.

Josef: Und dass Du angeblich nie gestorben, sondern lebend in den Himmel aufgefahren bist, wer soll das ernsthaft glauben?

Maria: Ich sag ja, manche haben Vorstellungen, die sind schon merkwürdig.

Autor: Stimmt, das kann doch ernsthaft niemand glauben. Auch niemand im Saarland, in Bayern, in Italien, der Schweiz oder in Tirol. Bis heute ist dort der 15. August, Mariä Himmelfahrt, ein Feiertag - jedenfalls in Regionen mit „überwiegend katholischer Bevölkerung“.

Maria: Naja, letztlich geht’s da auch gar nicht um mich. Gefeiert wird die Kirche, die meine Himmelfahrt zum Dogma erklärt hat. (siehe Anmerkung 2)

Josef: Kein Wort davon, kein einziges in der Bibel, auch nicht davon, dass die Menschen zu Dir beten sollen! So weit, so gut, Maria. Aber jetzt müssen wir doch auch mal die Kirche im Dorf lassen. Dass so viele Menschen sich mit Dir innig verbunden fühlen, gerade an Weihnachten, das ist doch auch schön, und das hat seine guten Gründe.

Musik 2: Maria, CD: Bilder der Weihnacht, Track 4, Musik: Jean Pierre Rudolph, Text: Clemens Bittlinger, Interpret: Clemens Bittlinger, Label: Kreuz Verlag/KREUZ PLUS Musik, EAN 4014241823416, LC 06190 (0’19 bis 0’47)

Dass das Kind in mir lacht und bemerkbar sich macht, weil es hüpft, weil es springt und ein Lied in mir singt, dass die Freude den Zorn wie die Rose den Dorn überstrahlt und vertreibt und die Liebe verbleibt, das, Maria, das lern ich von dir. Das, Maria, das lern ich von dir.

Maria: Das gefällt mir, lieber Josef. Aber wie Du weißt, hat’s lange gebraucht, bis ich mich über das Kind in mir freuen konnte.

Josef: Ich weiß. Aber dann hat es dich selbstbewusst und stark gemacht.

Maria: Ja, was ich damals gebetet habe, das kann ich immer noch auswendig: „Meine Seele rühmt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, der mir hilft. Denn er hat mich erhoben aus meiner Niedrigkeit. Glücklich werden mich preisen Menschen und Völker zu allen Zeiten. Gott hat Großes an mir getan, er, der Heilige“. (Lukas 1, 46-49)

Sprecher: Maria war ein geringes, armes Mädchen, welche selbst Hannas’ und Kaiphas’ Töchter nicht hätten für würdig erachtet, ihre geringste Magd zu sein. Martin Luther.

Autor: Hannas und Kaiphas gehörten priesterlichen Familien an, also der Oberschicht in Jerusalem. Dass Gott gerade Dich einfache namenlose Frau aus Nazareth auswählt und werterachtet, den Messias Gottes, den Christus, zur Welt zu bringen, ja, das hat Dich selbstbewusst und stark gemacht. Und so bist Du vielen Menschen wichtig geworden, auch mir. Denn ich darf glauben: Ich bin von Gott wertgeschätzt, unabhängig von meiner Herkunft, meinem Aussehen, meinem Alter, meinen Begabungen und Nichtbegabungen. Gott sagt: ‚Das bist du, das kannst du, das trau ich dir zu‘. Das ist stark und das macht stark. Das, Maria, lern ich von dir.

Musik 3: Maria, Clemens Bittlinger

Dass ich Kraft für den Weg finde, nicht müd und träg allzu schnell resignier und den Mut nicht verlier. Dass das Träumen sich lohnt, wenn man sich nicht verschont und es wagt, los zu gehn, ohne klar zu verstehn, das, Maria, das lern ich von dir. Das, Maria, das lern ich von dir.

Josef: Verstanden hab ich damals auch nichts, Du nicht, Maria, und ich nicht: Woher plötzlich das Kind? Was hat Gott mit ihm vor? Ohne die Antworten zu kennen, bist Du deinen Weg gegangen und ich mit Dir. Und immer hast Du gesungen, dein Lied der Hoffnung. ‚I have a dream‘ hast Du allen entgegengesungen, allen, die es hören wollten, auch denen, die es geärgert hat. Weißt du noch?

Maria: Na klar, jedes Wort: „Gewaltiges wirkt Gott. Die Hochmütigen zerstreut er wie Sand. Mächtige holt er vom Thron. Niedrige richtet er auf“. (Lukas 1, 51-52)

Autor: Maria - die Revolutionäre, die Hoffende. Auch so bist Du zum Vorbild geworden. Was Du an dir selber erfährst, das hoffst Du für die ganze Welt: Niedrige, Unterdrückte, Benachteiligte werden aufgerichtet, Gewaltherrscher und Diktatoren entmachtet.

Maria: „Hungrige sättigt er mit guter Nahrung. Reiche treibt er mit leeren Händen davon“. (Lukas 1, 53)

Autor: Ja, Maria, das lern ich von Dir. Wenn wir die Bilder kaum mehr ertragen können, die Bilder von hungernden Kindern in Afrika und ertrinkenden im Mittelmeer, von zerbombten Häusern in Syrien und im Irak, dann sollten wir sie lesen und hören und sie uns zu Herzen nehmen die Worte aus Deinem Hoffnungs- und Mutmachlied.

Josef: Das als Magnifikat in die Geschichte einging.

Maria: Damit ist es jetzt aber auch gut, Ihr Lieben. Weißt Du, Josef, für mich bist Du die eigentliche Hauptfigur in der Bethlehem-Geschichte, auch wenn das in den üblichen Krippendarstellungen nicht so rüberkommt.

Josef: Ja, ich weiß, meistens steh ich da so mit der Stalllaterne etwas im Hintergrund.

Autor: „Der Jupp hatte leider keine gute PR, er war ja auch eher das Modell Waschlappen - und dennoch‘n feiner Kerl“.

Maria: Wie bitte?

Autor: Zitat aus dem weihnachtlichen Mundartgottesdienst in der Düsseldorfer Maxkirche.

Maria: Waschlappen und’n feiner Kerl? Ich sag Euch was: So einen standhaften Mann wie meinen Josef, den kann man mit der Lupe suchen - oder, Josef? Du hättest mich bloßstellen können, als ich schwanger war. Gesteinigt hätte man mich. Aber Du hast mich gerettet und geheiratet, hast als Vater Verantwortung übernommen für ein Kind, das nicht von Dir war. Immer wenn‘s darauf ankam, warst Du da und hast gehandelt. Mitten in einer meiner stillen heiligen Nächte, die Sterndeuter aus dem Osten hatten sich gerade verabschiedet, da hast Du mich wachgerüttelt: ‚Steh auf, Maria, wir müssen weg, das Kind ist in Gefahr‘. Den weiten Weg ins Unbekannte hast Du mich und das Kind geführt bis über die Grenze nach Ägypten - und dafür gesorgt, dass wir dort Asyl bekamen. Ohne Dich hätte es für uns nie eine zweite Chance gegeben. Den Jesusglauben, das Christentum, Weihnachten - alles das hätte es nie gegeben.

Josef: Danke, Maria. Aber es war schon Gott, es war ein Engel des Herrn, der im Traum zu mir gesprochen hat: Steh auf und flieh mit dem Kind, hat er gesagt, geh mit seiner Mutter nach Ägypten (Matthäus 2,13). Du weißt das doch: Es war wie eine innere Stimme …

Maria: …auf die Du gehört und der Du vertraut hast, Gott sei Dank: Du, der vernünftige Handwerker aus Nazareth. Auf die sanfte Eingebung der Träume, auf die innere Stimme zu hören, darin sind Männer ja oft nicht ganz so gut. Frauen auch nicht immer. Zurück aus der Fremde in der Heimat, warst Du es, der unserem Sohn das Leben mit Gott gezeigt und vorgelebt hat. Als Jesus anfing, sich gegen uns aufzulehnen, Du erinnerst dich: als er in aller Öffentlichkeit sagte: „Wer sind meine Mutter und meine Geschwister? Das sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln“ (Lukas 8), als er damit anfing und ich darüber schlaflose Nächte hatte, da warst Du es, der gesagt hat: Lass ihn, sein Weg ist ein anderer, ein besonderer!

Ach, Josef es ist Weihnachten, und ich find’s traurig, dass die Menschen wohl nur ein einziges Lied von Dir kennen: „Joseph, lieber Joseph mein, hilf mir wiegen mein Kindelein“. Laterne halten im Stall, Kind in den Schlaf wiegen, mehr traut man Dir offensichtlich nicht zu. Modell Waschlappen und ‘n feiner Kerl.

Autor: Na, das ist dann schon noch im Gottesdienst der Düsseldorfer Mundartfreunde korrigiert und ins rechte Licht gerückt worden. Und es gibt sie sehr wohl, die anderen Josefslieder:

Musik 4: I am a Carpenter - Joseph’s Song, CD: Christmas Sampler - EP, Track 4, Musik und Text: Cherolyn Klosner, Interpreten: Cher & Gene Klosner and the “Fire Choir”, Label: Audible Chocolate Productions, UPC-A: 884502264180

I am a carpenter, and I'll teach Him what I know, I'll do my best to guide my baby Boy and raise him to be someone strong and sturdy, someone helpful, someone beautiful, this Child is so beautiful for the world.

Overvoice: Ich bin ein Zimmermann, und ich werde ihm beibringen, was ich weiß und was ich kann. Mein Bestes werde ich geben, meinen Sohn zu leiten, dass er stark wird und fest und ein Helfer für die Menschen, ein wunderbarer Helfer. So wunderbar ist dieses Kind für die Welt.

Autor: Ein letztes Wort von Dir, Josef? Etwas, das Dir wichtig ist und Du uns mit auf den Weg geben möchtest?

Josef: Das Wichtigste ist die Stimme. Die Stimme von Gott. Maria hat sie gehört, ich hab sie gehört und Jesus erst recht: ‚Das bist du, das kannst du, das trau ich dir zu‘. Sagt Gott. Etwas habe ich damals in Bethlehem ja bedauert: Als die weisen Sterndeuter aus dem Orient zur Krippe kamen, waren die Hirten längst wieder weg. Alle haben das erlebt und gespürt: Bei Jesus ist jeder willkommen. Aber die haben sich gar nicht mehr getroffen. Das hätte doch spannend werden können: die einfachen armen Schafhirten aus Israel und die angesehenen reichen Wissenschaftler aus dem mittleren Osten. Aber das könnt Ihr ja jederzeit nachholen, zum Beispiel am Josefitag. Den könntet Ihr doch auch mal nördlich des bayerischen Äquators feiern, oder? - in Düsseldorf und in Köln, in Aachen, in Dortmund und dazwischen - als fröhliches Fest der Begegnung, mit Kaffee und Kölsch, Altbier und türkischem Tee. Wenn die Jupps aus der rheinischen und die Jussufs aus der arabischen Welt zusammenkommen und sich dabei in die Augen schauen, dann fallen Josefitag und Weihnachten zusammen.

Autor: Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Daniel Schneider aus Löhne von der Evangelischen Kirche.

Musik 5: Mary's Boy Child, Harry Belafonte

Anmerkung 1

Nach der offiziellen katholischen Lehre müssen wir gut unterscheiden zwischen der Verehrung gegenüber Gott und Christus und der Ehre, die wir Maria erweisen. Nur Gott gebührt Anbetung. Anbetung eines Geschöpfes wäre Missachtung des ersten Gebotes Gottes. So weiß auch der katholische Christ, dass er Maria niemals anbeten darf… Nur wegen der Auszeichnung, die Gott ihr schenkte, ist sie für uns verehrungswürdig … Die Alternative „Maria oder Christus“ ist eine Verzerrung der Marienfrömmigkeit (http://www.kamp-erfurt.de/de/uebersicht/downloads_6.html , dort Lektion 21: Maria und die Heiligen). Dass es in der Volksfrömmigkeit solche „Verzerrungen“ gab und gibt, ist unumstritten: In der christlichen Ikonographie wird Maria oft … als die „Königin des Himmels und der Erde“ dargestellt, die den Gläubigen durch ihre Fürbitte vor Gott helfen kann (https://de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung).

Anmerkung 2

Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus als Dogma verkündet. In die Lauretanische Litanei (Litanei von der Jungfrau Maria) wurde die Anrufung „du Königin, in den Himmel aufgenommen“ eingefügt (https://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel).

Die Vereinigte Lutherische Kirche Deutschlands (Velkd) merkt dazu an: Es klingt irritierend, dass mit dem Dogma von 1950 die Vorstellung verbunden werden konnte, dass Maria „als Königin des Alls vom Herrn erhöht“ worden sei, „um vollkommen ihrem Sohn gleichgestellt zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod“ (Maria die Mutter unseres Herrn - Eine evangelische Handreichung erarbeitet und verantwortet vom Arbeitskreis der gliedkirchlichen Catholica-Beauftragten der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes, 1991, Seite 119 (http://www.velkd.de/publikationen/publikationen-oekumene.php?publikation=415&kategorie=7).

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