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Kirche in WDR 2 | 10.11.2016 | 05:55 Uhr

Born to run - Bruce Springsteen

Musik: Intro Born to run

Autorin: Born to run – mit diesem Titel gelang Bruce Springsteen 1975 der kommerzielle Durchbruch. Born to run, so heißt nun auch seine jüngst erschienene Autobiografie. Sieben Jahre hat er an den knapp 700 Seiten geschrieben. Sie sind bereits jetzt schon ein Bestseller.

Sein Anliegen: Zu zeigen, wer er wirklich ist. Der Stadion rockende working class hero, ausgezeichnet mit 20 Grammys und einem Oscar.

Musik: Born to run

Autorin: Aufgewachsen ist er in Freehold, New Jersey. Seine Mutter war eine liebevolle Frau. Sein Vater manisch-depressiv und alkoholkrank. Zwei Dinge waren es, die mein Vater nicht leiden konnte, sagt Bruce Springsteen. Mich und meine Gitarre. Vor dem oft angetrunkenen und unberechenbaren Vater flieht er als 14-jähriger in die Musik. In die Welt des Rock and Roll. Sein großes Vorbild: Elvis Presley. Und Bob Dylan, von dem er sagt, er sei der Bruder gewesen, den er nie gehabt habe. Von ihm habe er gelernt, Texte zu schreiben.

Musik: Born in the U.S.A.

Autorin: Die größte Überraschung des Buches: Bruce Springsteen outet sich als manisch-depressiv. Erzählt, dass er an Depressionen leide. Ausgerechnet auf dem Höhepunkt seiner Karriere sei es besonders schlimm gewesen. 1984 als das Album Born in the U.S.A. erschien.

Musik: Born in the U.S.A.

Sprecher: Die Depressionen dauern lange, manchmal ein Jahr dann gehen sie weg und kommen wieder für ein Jahr oder eineinhalb. Ich will dann nicht aufstehen, benehme mich zu Hause schlecht, bin zu allen härter, hoffentlich nicht zu den Kindern.

Autorin: Gesteht der Boss, wie er liebevoll genannt wird. Was ihm geholfen hat neben einer Psychotherapie und Medikamenten, war die Liebe seiner Frau.

Sprecher: Ihre Liebe war sehr wichtig für mich, sie war immer an meiner Seite, um mich zu begleiten. Sie hat gesagt, dass ich wieder okay sein werde. Vielleicht nicht heute, aber morgen.

Autorin: Kurz bevor er selbst Vater wurde, hat er sich mit seinem eigenen Vater versöhnt. Der Vater gestand ihm:

Sprecher: Ich war nicht besonders gut zu dir, sagte er. Oh, ja. Du hast aber Dein Bestes gegeben, antwortete ich. Das ist alles an Anerkennung, was ich je von ihm bekommen habe. Es ist wenig, aber es hat unsere Beziehung sofort verändert.

Autorin: Trotz Depressionen – Bruce Springsteen hat immer gearbeitet. Am besten geht es ihm, wenn er spielt. Und das tut er intensiv. Seine Konzerte dauern mindestens drei Stunden, oft sind es sogar vier. Auf der Bühne ist er immer voll da, immer authentisch und tut alles dafür, um ihn zu finden, diesen einen Moment.

Sprecher: Du suchst nach diesem einen Moment und wenn du ihn findest, dann verschwindet die Zeit.

Autorin: Wie er die Zeit verschwinden lassen kann, bleibt sein Geheimnis. Er hat es als Kind gelernt, als Sohn eines manisch- depressiven Alkoholikers. Seit 50 Jahren lässt er auch für uns die Zeit verschwinden. Danke Bruce!

(Sprechertexte: Zitate aus einem Interview mit Bruce Springsteen auf "CBS-Sunday morning" vom 18.9.2016.)

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