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Sonntagskirche | 14.01.2018 | 08:55 Uhr

Das Wie im Leben

Guten Morgen!

Das Zwitschern der Vögel, wenn es wieder wärmer wird.

Die Berührung von einem lieben Menschen, auf die ich mich den ganzen Tag gefreut habe.

Der Geschmack von Bratapfel und Vanillesauce – so schmeckt Gemütlichkeit.

Es sind die kleinen Erlebnisse, die Freude schenken. Es ist die Summe dieser sinnlichen Erfahrungen, die mir sagt: Es ist alles da, was ich zum Leben brauche. Die Erde nährt mich. Ich bin umgeben von Gutem. Ich bin eingehüllt in Leben. In Vielfalt. In Möglichkeiten. Es ist alles da.

Meine sinnlichen Erfahrungen lassen mich nach dem Wie des Lebens fragen. Nach dem Wie meines Lebens.

Wie schmeckt es gerade? Süß, sauer, scharf, herzhaft, salzig, fruchtig…

Und wie hört es sich gerade an? Rauschend, zischend, plätschernd, säuselnd, ….

Wie fühlt es sich an? Weich, hart, hubbelig, spitz, flauschig, rau, kalt, warm …

Und wie sieht es im Moment aus? Hell, dunkel, bunt, grell, eintönig…

Wie riecht es? Blumig, streng, würzig, exotisch…

Das Wie beschreibt. Das Wie findet Worte für das Leben. Für mein Leben. Das Wie lebt. Hier und jetzt. Es findet Sprache und macht neugierig. Es ist immer wieder neu. Und erinnert an Altes. Es verbindet Gewohntes mit Unentdecktem.

Wie geht es weiter? Wie gestaltest du deinen Sonntag? Wie geht es dir?

Wie zeigt sich, was dir im Alltag wichtig ist? Wie wäre es, wenn jetzt gerade Gott zu Besuch käme? Wie würdest du ihm begegnen?

Ich glaube, Gott lebt im Wie. In all meinen sinnlichen Momenten. In dem Moment, der das Wie gelten lässt. Glücklich, traurig, warm, kalt, laut, still, voll und leer. Gott lebt im Wie.

Und das Wie steht für mein Leben. Es fragt danach: Wie ist das gestaltet. Das Wie fragt nach den Details. Nach dem, was farbig ist im Leben. Das Wie berührt. Es geht tiefer als all meine Gedankenkreisel und all meine Erklärungen. Tiefer als die Frage nach dem Warum. Das Wie bleibt im Moment. Das Wie erlaubt mir zu genießen. Zu Verweilen. Das Wie ermöglicht, dass ich mir Zeit nehme für das, was gerade ist. Für mein Gegenüber. Für mich.

Froh oder traurig. Hell oder dunkel. Bunt oder eintönig.

Das Wie ist heute. Das Wie ist jetzt. Hier. Und Gott mit ihm.

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