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Kirche in 1Live | 04.05.2018 | floatend Uhr

Der da oben

Auf dem letzten Album von G-Eazy gibt es ein Lied, das nicht nur fromm klingt , es heißt „Pray for me“. Es ist genau das, wonach es sich anhört. Ich war überrascht, das von meinem Lieblingsrapper zu hören. G-Eazy rappt über „the man upstairs“ Auf Deutsch also: „Der Mann im oberen Stockwerk“. Er muss das gar nicht deutlicher machen, klar: Er meint Gott.

Als ich das zum ersten Mal hörte dachte ich. Wieso eigentlich wird immer nur von Gott gesprochen, der über uns steht? Und wir dann natürlich unter ihm.

Natürlich, wenn ich mir Gott vorstelle, dann ist er größer als alles, was ich mir denken kann. Da habe ich Respekt vor. Aber wieso sofort immer dieses Bild von dem da oben und uns da weit unten. Als wenn uns eine riesige Treppe trennt. Und wenn überhaupt, dann müssen wir da hoch gehen. In Gesprächen mit Freunden wird mir immer mal wieder bewusst, dass viele den Glauben als etwas sehen, indem man nur dient, gibt, eine Leistung erbringen muss. Das geht soweit, dass meistens eher Leiden darunter verstanden wird. Ich sehe das aber ganz anders.

Es gab Momente, indem ich nicht die Treppe hochging, nicht hoch zu Gott. Aber Gott kam runter zu mir. Gott ist größer. Aber: Er ist nah.

Simon Zalandauskas, Detmold

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