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Kirche in WDR 2 | 09.12.2015 | 05:55 Uhr

Der große Tag

Autor: Sie sind ziemlich jung. Sie leben in Indien, der Mongolei, Kuba und Uganda. Und sie arbeiten. Jeden Tag. Hart. Und freiwillig. Vier Kinder geben alles für ihre Zukunft. Für ihren Traum. Albert möchte Boxer werden und Nidhi Mathematik studieren.

Filmclip: Ich muss an diese Schule. Ich will unabhängig werden. … Du willst an die Boxakademie? Das beste Training bekommen? Dann arbeite!

Der Kubaner und die Inderin sind zwei der vier Hauptpersonen im Kinofilm „Der große Tag“. In diesem Film begleitet der Filmemacher Pascal Plisson die vier Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg zu ihrem großen Tag. Für Deegi aus der Mongolei ist es die Aufnahmeprüfung der Artistenschule und für Tom aus Uganda die Abschlussprüfung seiner Ausbildung zum Ranger.

Filmclip: Ich will alles über die Wildtiere lernen und wie man sie schützt. … Die Prüfung ist hart. Die Jury sieht alles.

Autor: Die Jungs und Mädels lernen freiwillig. In jeder freien Minute. Für eine bessere Zukunft. Für ihr Land. Und für ihre Familie. Ein beeindruckender Film. Denn er drückt nicht auf die Tränendrüse, nach dem Motto: Den Kindern in den Entwicklungsländern geht es so schlecht. Im Gegenteil: Der Film zeigt, wieviel Spaß es machen und wieviel Energie es freisetzen kann, für ein Ziel zu arbeiten.

Ob sie ihr großes Ziel am Ende erreichen wird natürlich nicht verraten.

Aber das ist, ehrlich gesagt, auch gar nicht so wichtig. „Der große Tag“ ist ein Film, der Spaß macht und einen Lerneffekt parat hält. Zumindest für mich. Denn die vier Hauptdarsteller verkörpern drei Dinge, die in unserer Gesellschaft überlebenswichtig sind:

Erstens: Liebe! Sie lieben das, was sie tun. Wenn Tom durch sein Fernglas die Elefanten beobachtet, dann leuchten seine Augen. Und Nidhi bringt jede freie Minute damit zu, Matheaufgaben zu lösen. Dafür braucht man Liebe. Sie lieben aber auch ihre Familien. Denn auch für ihre Liebsten sollen von ihren späteren Jobs profitieren.

Zweitens: Hoffnung! Sie haben den Mut, etwas zu versuchen, was für viele Menschen Spinnerei ist. Boxprofi in Kuba zu werden. Davon träumen ziemlich viele Jungs. Aber Albert lässt sich davon nicht abbringen. Und für eine Artistin muss Deegi richtig Gas geben. Doch die Aussicht auf einen erfüllten Lebenstraum lässt ungeahnte Kräfte frei werden.

Drittens: Glaube! Sie haben Vertrauen in ihre Fähigkeiten und glauben fest daran, dass es Sinn hat, was sie tun. Ohne ihren Glauben würden die Filmhelden nicht lange durchhalten. Der Glaube kann Berge versetzen. Glaube, Liebe und Hoffnung. Das sind ebenfalls drei Grundsätze, um die es im christlichen Glauben geht. Dass das Sinn macht, zeigen mir diese vier großartigen Menschen. Denn durch die Art und Weise, wie sie ihre Ziele erreichen wollen, verändert sich auch ihre Umwelt. Und das macht überall Sinn.

Filmclip: Du bist ein Champion … Ich tue es für meine Familie … Ich bin sicher, wir schaffen es … Keine Sorge, dein Fleiß wird belohnt werden.)

„Der große Tag“ läuft ab morgen im Kino.

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