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Kirche in WDR 5 | 10.12.2018 | 06:55 Uhr

Die Welt schön sehen können – ist eine Entscheidung.

„Bad news are good news“. So funktioniert das Nachrichtengeschäft. Das können Sie gleich einmal testen, wenn Sie gleich zur vollen Stunde die Nachrichten hören.

Die Katastrophe, der Konflikt, die Krise – das schafft Aufmerksamkeit.

Aber nicht nur im Radio ist das so, sondern auch im Alltag:

Auch die Einleitung “Hast Du schon gehört!?” hat meist nichts zu tun mit einer Geschichte von Lob, Anerkennung oder Freude.

Bei der Nachrede ist das nicht anders als bei der Nachricht: Bad news are good news. Das kenne ich von der Arbeit wie aus dem Freundeskreis.

Und dann Papst Franziskus. Der hat sich vor kurzem bei allen bedankt, die die Welt und das Leben mit reinen Augen sehen.

Über diesen Dank bin gestolpert. „Good news are good news.“ Das hat der Papst im Grunde damit gesagt.

Denn, so der Papst, die Welt und das Leben sind sehr schön. Also kann man sie auch schön sehen.

Die Welt und das Leben schön sehen können:

Was kann das bedeuten? Eins ist klar: Es geht nicht darum, etwas schön zu reden, was nicht schön ist. Da weiß jeder selbst, was gerade gar nicht schön ist im eigenen Leben. Ich ringe beispielsweise gerade damit, dass eine sehr lange Freundschaft zerbrochen ist.

Wie kann das dann aber gehen, die Welt und das Leben schön sehen?

Für mich heißt es, den Blick öffnen für das Normale und Alltägliche und es so wahrnehmen, wie es ist.

Ich bin letztens auf der Straße einem Mann begegnet. Ich kannte ihn nicht. Er ist mir nur aufgefallen, weil er eine Zigarre rauchte und mir dieser Duft seit Kindertagen sehr angenehm ist. Nur deswegen habe ich ihn bemerkt und angesehen. Im Laufe des Tages ist er mir witzigerweise noch zwei – dreimal begegnet. Er hat mich nicht gesehen. Für mich aber haben diese Begegnungen dem Tag eine andere Stimmung und Helligkeit verliehen – mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Welt schön sehen zu können, beginnt damit, nach den Kleinigkeiten Ausschau zu halten und sie mit einem freundlichen Blick zu betrachten. Sehen, was gut ist.

Und wenn Sie das so machen, dann sind Sie in guter Gesellschaft. Im berühmten Schöpfungsbericht der Bibel steht der Satz steht am Ende jedes Schöpfungstages: „Und Gott sah, dass es gut war.“

Dort, im Schöpfungsbericht, ist das im besten Sinne eine Welt-Anschauung.

Diese lenkt meinen Blick auf die Welt und gibt mir den Impuls genauer hinzuschauen.

Das ist eine Frage der Entscheidung:

Sehe ich noch das Schöne in meinem Leben? Dass da was gut ist?

Ich bin Bernadette Schwarz-Boenneke aus Köln. Und ich lade Sie heute ein, die Welt doch mal mit diesem freundlichen Blick zu sehen.

Trotz allem - Sehen, dass es gut ist. Und Sie werden sehen: das tut gut. Good news are good News.

„Bad news are good news“. So funktioniert das Nachrichtengeschäft. Das können Sie gleich einmal testen, wenn Sie gleich zur vollen Stunde die Nachrichten hören.

Die Katastrophe, der Konflikt, die Krise – das schafft Aufmerksamkeit.

Aber nicht nur im Radio ist das so, sondern auch im Alltag:

Auch die Einleitung “Hast Du schon gehört!?” hat meist nichts zu tun mit einer Geschichte von Lob, Anerkennung oder Freude.

Bei der Nachrede ist das nicht anders als bei der Nachricht: Bad news are good news. Das kenne ich von der Arbeit wie aus dem Freundeskreis.

Und dann Papst Franziskus. Der hat sich vor kurzem bei allen bedankt, die die Welt und das Leben mit reinen Augen sehen.

Über diesen Dank bin gestolpert. „Good news are good news.“ Das hat der Papst im Grunde damit gesagt.

Denn, so der Papst, die Welt und das Leben sind sehr schön. Also kann man sie auch schön sehen.

Die Welt und das Leben schön sehen können:

Was kann das bedeuten? Eins ist klar: Es geht nicht darum, etwas schön zu reden, was nicht schön ist. Da weiß jeder selbst, was gerade gar nicht schön ist im eigenen Leben. Ich ringe beispielsweise gerade damit, dass eine sehr lange Freundschaft zerbrochen ist.

Wie kann das dann aber gehen, die Welt und das Leben schön sehen?

Für mich heißt es, den Blick öffnen für das Normale und Alltägliche und es so wahrnehmen, wie es ist.

Ich bin letztens auf der Straße einem Mann begegnet. Ich kannte ihn nicht. Er ist mir nur aufgefallen, weil er eine Zigarre rauchte und mir dieser Duft seit Kindertagen sehr angenehm ist. Nur deswegen habe ich ihn bemerkt und angesehen. Im Laufe des Tages ist er mir witzigerweise noch zwei – dreimal begegnet. Er hat mich nicht gesehen. Für mich aber haben diese Begegnungen dem Tag eine andere Stimmung und Helligkeit verliehen – mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Welt schön sehen zu können, beginnt damit, nach den Kleinigkeiten Ausschau zu halten und sie mit einem freundlichen Blick zu betrachten. Sehen, was gut ist.

Und wenn Sie das so machen, dann sind Sie in guter Gesellschaft. Im berühmten Schöpfungsbericht der Bibel steht der Satz steht am Ende jedes Schöpfungstages: „Und Gott sah, dass es gut war.“

Dort, im Schöpfungsbericht, ist das im besten Sinne eine Welt-Anschauung.

Diese lenkt meinen Blick auf die Welt und gibt mir den Impuls genauer hinzuschauen.

Das ist eine Frage der Entscheidung:

Sehe ich noch das Schöne in meinem Leben? Dass da was gut ist?

Ich bin Bernadette Schwarz-Boenneke aus Köln. Und ich lade Sie heute ein, die Welt doch mal mit diesem freundlichen Blick zu sehen.

Trotz allem - Sehen, dass es gut ist. Und Sie werden sehen: das tut gut. Good news are good News.

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