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Kirche in WDR 2 | 15.11.2013 | 05:55 Uhr

Florian Silbereisen: Ich glaube an Gott

Der beliebteste Talkmaster im Deutschen Fernsehen. Florian Silbereisen.

Florian Silbereisen geht es gut- sehr gut und er tut etwas, was sich viele, nicht trauen. Er bekennt sich zu Gott.

Er tut das öffentlich auf den Bühnen der Republik und die Leute schunkeln. Und die Kritiker kritisieren , den volkstümlich präsentierten Glauben. wenn er singt:

Sprecher: „Ich glaube an Gott. Du brauchst dich doch bloß umzusehn, Berge die bis zum Himmel gehen. Sterne hell wie Diamant Und das unendlich schöne Land Jede Blume und jeder Baum, jedes Lachen und jeder Traum. Jedes kleine Wunder hier, Ich kann kein Zufall net sein Wir sind nicht allein.“

Autorin: Er singt von Wundern und von Zufällen, die keine Zufälle sind. Ob seine Karriere ein Zufall ist oder hat Gott ihm geholfen? Berühmt zu werden war für den Burschen aus … nicht leicht. Als junger Showmaster wurde er häufig belächelt, karrikiert und persifliert – wegen – ja wegen was eigentlich? Wahrscheinlich weil so ein unschuldiger Bub wie er so schnell Karriere gemacht hat – so schnell und so schmerzlos. Ja, wahrscheinlich deshalb. Und so singt Florian Silbereisen munter weiter:

Sprecher: Jeden Morgen wenn ich erwach Und beim Einschlafen in der Nacht, da sag ich ihm dank dafür, - dass er`s gut meint mit mir. Ich den Mut nicht verlier

Autorin: Den Mut verlieren. Ja, das kann man angesichts hämischer Kritik. Aber die gilt auch dem Genre. Belächelt wird er, weil Volksmusik von vielen generell belächelt wird. Der Musikantenstadl – ah schau – geh! Dass sind doch die, die keine Ahnung haben von Musik und vom Leben. Und vom Glauben erst recht nicht. Bei denen scheint doch immer die Sonne, da gibt es keinen Schatten, da sprudelt die Liebe wie ein Gebirgsbach, erfrischt ewig und versiegt nie, und der Glaube, der ist naiv wie ein Reh. Ja, und? , sage ich. Wer hat das Recht zu beurteilen, wie der Glaube daher zu kommen hat? Nicht jedem schmeckt sonntags das Schwarzbrot einer womöglich langweiligen Predigt. Manche stehen eben mehr auf leichte Kost. Auf gut gemachte Unterhaltung am Samstagabend. Mit Glaubensbekenntnis.

Sprecher: Ja, es gibt ihn und er schaut uns zu. Und er liebt mich, egal was ich tu. Ich hab ihn noch nie gesehn Aber ich kann ihn spürn. Er ist nah, nah nah bei mir.

Autorin: Die Stimmen seiner Kreaturen sind eben vielfältig, bunt und auf keinen Fall langweilig: Wenn auch theologisch manchmal ein wenig einfältig. Da gibt es keinen Schatten,– wie gesagt –keinen Zweifel an Gott, aber auch keine Verzweiflung Dass Gott etwas von einem will, wird verschwiegen. Dass aus seinem Zuspruch seiner unbedingten Liebe auch ein Anspruch wird, darüber reden wir lieber morgen am Sonntag im Gottesdienst. Und Florian Silbereisen singt heiter weiter:

Sprecher: Ich glaube an Gott, ich glaub daran! Ich bin ein Teil von seinem Plan!

Mal geht's bergab, mal geht's bergauf. Er passt schon auf mich auf.

Autorin: Die Kritiker unterstellen, dass Schlagersänger einfach sagen: Komm, lass uns mal ein Lied mit Gott, Jesus und Maria machen. Das kommt immer gut an. Ob er auch so einer ist - unser Florian? Nur der Quote und des Kommerzes wegen? Ich glaube nicht. Ich glaube, er glaubt. An die Volksmusik und an Gott. Auf der Bühne volkstümlich – und im Stillen - wer weiß das schon. Wenn er mit ihm spricht – im Gebet – vor dem Auftritt. Vor Gott jedenfalls sind wir alle gleich – jeder so wie er ist, und dennoch geliebt. Daran glaube ich. So wie Florian Silbereisen.

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