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Sonntagskirche | 22.07.2018 | 08:55 Uhr

Frohe Weihnachten, Mrs. Kingsley

Guten Morgen!

Ein herrlicher Film: Mrs. Kingsley ist eine in die Jahre gekommene New Yorker Millionärin mit Herz. Ihr Sohn Andrew wohnt nebenan. Sein Herz ist hart und sein Kopf ist voll mit knallharten Geschäftsabschlüssen und Gewinnen.

Seine Mutter ist für ihn eine ständige Irritation. Vor allem, weil sie immer noch 51% der Geschäftsanteile besitzt und sich um streunende Katzen und Obdachlose kümmert. Ihr zur Seite steht der treue Butler Maitland.

Auf einem Spaziergang im Park bricht Mrs. Kingsley bewusstlos zusammen. Im Krankenhaus teilt der Arzt mit: „Sie haben ein Aneurysma, eine Erweiterung der Arterie, die inoperabel ist.“

Nach dieser Diagnose trifft sie zwei Entscheidungen: Sie fährt mit Maitland nach Brooklyn, um dort den Privatdetektiv Mr. Huffner zu engagieren. Er soll ihre drei Enkelkinder finden, die vor vielen Jahren von zuhause weggegangen sind, weil sie sich mit ihrem Vater nicht mehr verstanden haben. Und er soll sie bitten, Weihnachten nach Hause zu kommen.

Der Privatdetektiv findet zwar ein Enkelkind nach dem anderen. Aber Weihnachten nach Hause zu kommen, ist für alle undenkbar.

Währenddessen setzt Mrs. Kingsley die zweite Entscheidung in die Tat um. Sie ändert ihr Testament. Nicht mehr ihr Sohn soll die 51% Geschäftsanteile erben. Sondern sie sollen verkauft und das Geld für Obdachlosenunterkünfte eingesetzt werden.

Ihr Sohn Andrew sieht rot. Auf Anraten eines Anwalts strebt er gerichtlich die Entmündigung seiner Mutter an, um als ihr Vormund eingesetzt zu werden.

Im Büro des Richters versucht Mrs. Kingsley, den weiteren Prozess auf die Zeit nach Weihnachten zu vertagen. Zuerst wehrt sich ihr Sohn energisch dagegen. Als seine Mutter als Grund jedoch angibt, dass die Enkelkinder Weihnachten kommen, willigt er ein und sagt dem Richter unter vier Augen: „Ich wusste nicht, dass es so schlimm um sie steht. Wir haben mit ihnen seit Jahren keinen Kontakt mehr.“

Der Weihnachtstag kommt. Der Baum ist geschmückt. Und ganz oben auf der Spitze prangt eine Taube aus Holz. Der Vater von Mrs. Kingsley hatte sie geschnitzt und gesagt: „Sie soll uns daran erinnern, dass es keinen Frieden gibt ohne Vergebung und kein Glück ohne Frieden.“

Alles ist vorbereitet. Mrs. Kingsley, ihr Butler, das Hausmädchen und der Privatdetektiv verbringen die Zeit mit Warten und Hoffen. Die Zeiger rücken auf 21.00 Uhr und schließlich auf 23.00 Uhr. Maitland schaut Mrs. Kingsley traurig an. „Wir können jetzt nicht mehr länger mit dem Essen warten“, sagt er.

Da strahlt das Gesicht von Mrs. Kingsley plötzlich auf. Sie schaut an ihm vorbei, um ihre Enkelkinder anzusehen, die in der Tür stehen und sagen: „Wir haben solange gebraucht, erwachsen zu werden.“

Da erscheint auch ihr Sohn Andrew in der Tür und sagt seiner Mutter: „Ich wollte dir nur die Gerichtspapiere geben. Du brauchst keinen Vormund.“ Er will sich umdrehen und wieder gehen. Doch seine Mutter umarmt ihn herzlich: „Willkommen zuhause, Andrew“.

Als schon der Morgen raufzieht, stehen Mrs. Kingsley und ihr Butler am Fenster. Sie sehen wie eine Taube auf der Terrasse mit ihren Flügeln schlägt: „Kein Friede ohne Vergebung und kein Glück ohne Frieden.“

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