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Kirche in WDR 2 | 18.11.2013 | 05:55 Uhr

Gegen den Weltuntergang

Die Welt geht unter. Mit Sicherheit. Irgendwann. Und im Kino ist es regelmäßig soweit. Wenn keine Aliens kommen und die Welt in Schutt und Asche legen, spielt das Wetter verrückt und die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Aber meistens sind es wir Menschen selbst, die durch unseren verantwortungslosen Umgang mit der Natur Tornados und Sintfluten, Trockenperioden, Vulkanausbrüche, Epidemien und radioaktive Verstrahlungen auslösen und damit unsere Welt auf Dauer unbewohnbar machen. Meistens überleben ein paar aufrechte und mutige Menschen diese Szenarien, ganz wie in der Geschichte mit der Arche Noah. Wie im Kino wurde auch dort der Rest der Menschheit hinweg gerafft. Und im Grunde war die selbst an ihrem Exitus schuld, weil sie ihre Lebensweise einfach nicht bessern wollte. In der Bibel hieß das Sünde, im Kino meist Dummheit, Ignoranz oder Geldgier.

In der Wirklichkeit außerhalb der Kinosäle sind wir mit dem Weltuntergang aber noch nicht soweit. 2012 hat es nicht geklappt und in 2013 wird die Zeit auch schon knapp, aber spätestens in ein paar Milliarden Jahren stürzt unsere Erde ja ohnehin in die Sonne. Dass sie bis dahin nicht schon längst unbewohnbar geworden ist, daran arbeitet gerade die UN-Klimakonferenz in Warschau. Ihr Ziel ist eine verbindliche Einigung über Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung, was alles andere als einfach ist: Denn viele Länder wollen nicht ausgebremst werden, wenn die Wirtschaft brummt. Verzicht auf Wohlstand und Reichtum für das eigene Volk erscheint als das größere Übel gegenüber einem sich verändernden Weltklima, dessen Trockenperioden und Sintfluten noch in weiter Ferne zu sein scheinen.

Mit Recht beschweren wir uns über solche zähen Verhandlungen, wie wir sie zur Zeit wieder erleben. Es geht doch schließlich um unsere Erde! Aber wir alle sind ja ganz genau so gestrickt: Jetzt etwas von unserem Wohlstand abgeben für etwas, was wir zu unseren Lebzeiten nicht mehr erleben werden? Vielleicht irren sich die ganzen Klimaforscher ja auch?

Gerade Christen sollten sich da nicht beirren lassen: Nicht nur die Nutzung, sondern auch die Bewahrung unserer Schöpfung ist uns laut Bibel aufgetragen. Wie ein Gärtner sollen wir mit dem, was uns in ihr geschenkt ist, umgehen, es hegen und pflegen und dafür sorgen, dass ständig das nachwächst, was wir verbrauchen. Sonst ist dieser Garten bald gewesen.

Wer wie im Kino zu den aufrechten und mutigen Menschen gehören will, braucht gerade das: Mut und Anstand, damit wir so weit auf unseren Wohlstand zu verzichten, dass wir unsere Welt auch für künftige Generationen lebenswert erhalten. Und das können wir – jetzt sofort – ohne Klimakonferenz.

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