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Kirche in WDR 2 | 03.02.2017 | 05:55 Uhr

Gott kennt meinen Weg – Tangostar Nicole Nau

O-Ton: Ich hab ihn immer bei mir. Ich habe Gott immer bei mir. Ich vergesse ihn ganz selten. Manchmal vergesse ich ihn, aber sehr, sehr, sehr selten.

Autorin: erzählt Nicole Nau – für viele die berühmteste Tango Tänzerin der Welt. Die große, schlanke Frau mit dem langen blonden Haar. Im Moment ist sie wieder auf Deutschlandtournee. Lächelt von den Plakaten und tanzt in ausverkauften Häusern. Warum sie so erfolgreich ist:

O-Ton: Es ist immer wieder meine Frage, warum passiert mir was, und dann auch sage: Lieber Gott, ich überlasse es dir. Du weißt, was du mit mir machst. Du kennst meinen Weg.

Autorin: Nicole Nau spricht sehr offen über das, was schwer war in ihrem Leben. (So schwer, dass sie als Kind manchmal lieber tot (als lebendig) gewesen wäre.) Um die Alkoholkrankheit ihrer Mutter zu vertuschen, musste Nicole alles geben. Hat neben der Schule den Haushalt geführt, sich um die Mutter gekümmert und die Geschwister versorgt. Und wenn sie mal „frei“ hatte, hat sie heimlich getanzt.

O-Ton: Ich habe mir glaube ich bei diesen Tänzen auch vorgestellt, dass ich diejenige bin, die stirbt. Ich merke es mir auch auch, es berührt mich auch, es ist ein Gefühl, über das ich eigentlich nie gesprochen habe - bis heute.

Autorin: Nach ihrem Abi - Anfang der 80ger - zieht sie dann aus. Studiert Grafikdesign in Düsseldorf und ist auf der Suche.

O-Ton: Weil es einfach in mir etwas gab, wo ich gefühlt habe, da ist etwas, wo ich hin möchte, wo ich hin muss. Und es ging darum, diese Emotionen und diese Gefühle und diese Lebendigkeit in mir zu finden.

Musik : Mozo Guapo 15 sec

Autorin: Sie beginnt Tango zu tanzen und fährt nach München, um Tango Argentino zu sehen, diese grandiose Show

O-Ton: Da gab es das, das, was ich gesucht habe, hat sich da vor meinen Augen abgespielt und das wollte ich erleben, das wollte ich selber zu meinem eigenen Leben machen.

Autorin: Was sie nicht wusste, der Tänzer, der sie am meisten beeindruckt, ist der Mann, den sie später kennenlernen, lieben und heiraten wird. Luis Pereyra.

O-Ton: Er schafft es ein Lebensgefühl da auf die Bühne zu stellen, das Menschen einfach mitreißt. Also, eine Atmosphäre, die Menschen lebendig fühlen lässt und das ist großartig.

Musik: Danzarin 10 sec

Autorin: Sie beschließt, nach Argentinien auszuwandern und Tänzerin zu werden. Zehn Jahre später lernt sie Luis Pereyra kennen und lieben. Ein Traum wird Wirklichkeit. Endlich hat Nicole das Gefühl, anzukommen. Natürlich wollen die beiden Kinder. Dreimal wird Nicole schwanger, doch alle drei Kinder sterben im Mutterleib. Eine furchtbare Geschichte. Trotz allem: Nicole Nau ist ihrem Gott dankbar: Sie sagt. Ich durfte dreimal Mutter sein, ich bin dreifache Mutter. Nur dass die Kinder bei Gott leben. Und :

O-Ton: Du hast doch unglaublich viel, was du machen darfst: Sei doch dankbar. Dein Plan, dein Lebensplan für den lieben Herrn da oben ist, dass du tanzt und andere Menschen froh machst und nicht dass du Kinder groß ziehst. Dann ist das eben so.

Musik: Liber Tango von Astor Piazzolla 12

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