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Kirche in WDR 2 | 25.01.2018 | 05:55 Uhr

Gute Vorsätze

Und, hängen sie noch am Kühlschrank?

Schwirren sie noch im Kopf herum?

Oder sind sie schon längst vergessen?

Sagen Sie nicht, Sie haben sie direkt nach dem Jahreswechsel umgesetzt?

Immerhin, 25 Tage hatten wir alle schon Zeit für die guten Vorsätze für 2018.

Umfrage: Ich bin noch gar nicht so weit. Ich denke da an meine Familie, der würde ich gerne noch ein bisschen mehr Zeit schenken als bisher. Früher ins Bett gehen. Wieder mit nem neuen Sport anfangen...

Eine Sache, die ich mir fest vorgenommen habe:

Ich will mich nicht mehr so oft über kleine Dinge ärgeren.

Zum Beispiel das: Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, dann bin ich einer von diesen Platzmachern, Ausweichern und Vorlassern. Bin so erzogen worden, kann nix dafür.

Aber dann gibt es diese Tage, an denen ich einfach keine Lust habe, zwei Kinderwagen Platz zu machen, an denen ich nicht stehen bleibe, damit die kleine Gruppe vorbeigehen kann, an denen ich mich vor einem ausgeklappten Schirm eben nicht wegducke...

Dann mache ich mich groß, nehme es in Kauf, angerempelt zu werden oder den Schirm mit meiner Hand wegzuwischen. Dann gibt es manchmal böse Töne, aber manchmal auch ein: Oh Entschuldigung!!!

Und dann ärger ich mich über mich selbst, darüber, wie unsouverän ich doch bin. Und nicht einfach weiterhin Platz mache, ist doch irgendwie auch viel netter.

Schließlich werden aktuell die Rufe in der Gesellschaft doch lauter nach einem besseren Umgang miteinander, mehr Rücksicht, mehr Respekt dem anderen gegenüber.

Außerdem ist das ein urchristliches Prinzip, so steht es schon in der Bibel, zum Beispiel bei Matthäus oder Lukas. Sinngemäß heißt es da: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen.

Vielen aber besser als gereimtes Sprichwort bekannt:

„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

So werde ich es machen und mich dann darauf freuen, wenn ich auf jemanden treffe, der es genauso macht. Und dann stehen wir voreinander, Platz machend, ausweichend und vorlassend – und lächelnd... Ein gutes Gefühl!

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