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Kirche in WDR 2 | 14.02.2015 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung: Selma

O-Ton: Er hat Anhänger – in Detroit, New York, Los Angeles, die umfangreiche Verhaftungen und Sympathiebekundungen hervorrufen... Dessen bin ich mir absolut bewusst, Mr. Hoover. Ich weiß definitiv, dass er Gewalt ablehnt. Jetzt muss ich nur eines wissen: Was hat Martin Luther King als nächstes vor?

Mit Martin Luther King habe ich bislang vor allem seine Rede „I have a dream“ verbunden. Die fand bekanntlich in Washington statt. Am Donnerstag kommt ein Film in die Kinos, der an eine kleine Stadt erinnert, die der Bürgerrechtler vor genau 50 Jahren weltweit bekannt macht: Selma in Alabama. Nach ihr ist dieser Film benannt. Er zeigt, wie Martin Luther King die Bewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung auf die Straße brachte. Sogar gegen den Widerstand des Präsidenten.

O-Ton: Mr. President, im Süden gab es tausende rassistisch motivierter Morde. Wir brauchen ihre Hilfe!!...Dr. King, diese Angelegenheit muss warten...Sie kann nicht warten...Sie haben ein Problem, ich habe einhundert!...Auf nach Selma!!... Dr. King!!

Die Kleinstadt Selma wird 1965 zum Ausgangspunkt folgenreicher Märsche. King führt die Märsche an – und er weiß, was er will:

O-Ton: Es ist inakzeptabel, dass sie ihre Macht missbrauchen und dass wir ohne Stimme bleiben!!! (Applaus. ...)

Immer mehr Menschen schließen sich an. Am Ende sind über 25.000 Amerikaner auf der Straße und fordern echte Gleichberechtigung und ein Stopp jeglicher Rassendiskriminierung.

O-Ton: Wenn sie glauben, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dann schließen sie sich unserem Marsch gegen Ungerechtigkeit an.

Vielen waren diese Proteste für ein echtes Wahlrecht der schwarzen Bevölkerung jedoch ein Dorn im Auge.

O-Ton: Wir werden auf gar keinen Fall dulden, dass Unruhestifter Aufstände in diesem Land anzetteln.

Aber Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung lassen sich nicht aufhalten. Natürlich stiften sie Unruhe, um auf das Unrecht hinzuweisen. Mit ihren gewaltfreien Märschen haben diese Menschen vor 50 Jahren ein friedliches Zeichen des Widerstands gesetzt.

O-Ton: Wir marschieren für unsere Rechte. Wir werden siegreich sein und Hand in Hand unser Ziel erreichen. Mein Auge sah die Ankunft unseres Herrn. Seine Wahrheit schreitet voran.

Auf die Straße gehen für mehr Menschlichkeit: Seit Pegida und nach den Anschlägen von Paris im Januar ist das auch hierzulande immer wieder passiert. Die Proteste waren für „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, für „Nächstenliebe und Fremdenliebe“.

Menschen wie Martin Luther King fordern mich persönlich im guten Sinne heraus, denn sie machen mir Mut, das Verzerrte in meiner Welt anzusehen und mit Entschiedenheit dagegen zu handeln – nicht mit Gewalt, sondern friedlich! Nicht getrieben von irgendwelchen Ängsten, sondern geführt vom unverhandelbaren Wert der Würde aller Menschen.

Copyright Vorschaubild: Orange Country Archives CCBY 2.0 flickr.jpg

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