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Kirche in WDR 3 | 21.06.2016 | 07:50 Uhr

Lebensbilder im Kopf

Da stehe ich auf einmal im Keller und weiß gar nicht mehr warum. Kennen Sie das? Sekunden vorher wusste ich noch genau, was ich im Keller machen wollte. Und jetzt stehe ich da… und auf dem Schlauch und weiß noch nicht mal, wie ich dort hingekommen bin. Ganz automatisch ging das.

Es ist schon faszinierend, was wir alles können, ohne bewusst darüber nachzudenken.

Ein anderes Beispiel: Ich nehme mir vor, einen Kaffee zu trinken. Und plötzlich stehe ich in der Küche mit einer vollen Kaffeetasse in der Hand. Es fing damit an, dass ich mir das vorstellte. Ich hatte das Bild einer vollen Tasse duftenden Kaffees im Kopf. Und nur Minuten später ist es dann so. Die vielen Schritte dazwischen passieren meistens unbewusst.

Ist auch gut so! Stellen Sie sich vor, wir müssten jeden einzelnen Schritt ganz bewusst steuern.

Vom Bild im Kopf, von der Vorstellung zur Tat – das kann also ganz schnell gehen. Beim Gang in den Keller oder bei der Tasse Kaffee ist das klar. Wie ist das mit den anderen Bildern, die wir in uns haben? Wir haben Lebensbilder im Kopf oder im Herzen. Vorstellungen davon, wie unser Leben aussehen sollte. Was wir erreichen möchten.

Diese Bilder prägen unser Leben. Diese Vorstellungen bestimmen wie wir denken, wie wir fühlen, wie wir handeln und was wir tatsächlich erreichen.

Und ganz viel passiert so, dass wir es gar nicht merken. Wie beim Kaffee.

Nun macht es natürlich einen Unterschied, ob ich ein gutes oder ein schlechtes Lebensbild in mir trage. Wenn ich denke, dass das Leben schwer ist, wird es so sein. Wenn alles vor mir wie ein riesiger Berg scheint, dann werde ich nur mit größter Anstrengung da hoch kommen. Wenn mein Lebensbild mir aber sagt: "Du kannst das!", dann wird es auch so sein. Henry Ford hat einmal gesagt: "Ob Du glaubst, Du schaffst es oder ob Du glaubst, Du schaffst es nicht: Du hast in jedem Fall Recht." (1) Also: Was möchte ich lieber glauben?

Ich muss da an die Israeliten in Babylon vor 2600 Jahren denken. Ihre Heimat und ihr heiliger Tempel - total verwüstet. Sie selbst verschleppt in ein völlig fremdes Land, abhängig von den mächtigen Babyloniern. Die Israeliten hatten ein richtig dunkles Lebensbild.

Doch nun malt Gott seinen Leuten ein neues Lebensbild. Er sagt ihnen: "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben. Ich plane Gutes für euch. (V11) Deshalb gebt euch nicht auf, baut euch Häuser, legt Gärten an und esst von deren Früchten. (V5) Zeugt Kinder! (V6)“ Nachzulesen beim Propheten Jeremia. (Jeremia 29,11.5.6)

Und Sie und ich heute? Was erwarten wir, was erwarten Sie von der Zukunft? Oder was erwarten Sie nur von dem Tag, der gerade vor Ihnen liegt? Es ist so schön, dass wir unsere Lebensbilder gemeinsam mit Gott malen können. Gott sagt: "Lass uns dein Lebensbild in hellen Farben malen! Du kannst das!“ Denn auch heute gilt der Satz noch, den Gott damals zu den Israeliten gesprochen hat: "Ich will dir Zukunft und Hoffnung geben. Ich habe gute Pläne für dich!" Heute, morgen und immer.

Stellen Sie sich also auf alle Fälle heute einen so richtig guten Tag vor. Die Chancen stehen gut, dass am Abend was gelungen ist. Sie werden staunen, was Sie an Gutem erlebt haben.

Davon überzeugt ist Ihr Pastor Heddo Knieper aus Herne, gerne!

(1)Frei zitiert nach: http://zitatezumnachdenken.com/henry-ford/page/2

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