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Kirche in WDR 2 | 03.05.2016 | 05:55 Uhr

Liebeswege

Schmetterlinge im Bauch, Frühlingsgefühle. Der Wonnemonat Mai ist romantisch. Viele Menschen feiern diesen Monat ihren Hochzeitstag. Auch meine Eltern haben vor 40 Jahren im Mai geheiratet.

Mein Vater lebt nicht mehr. Aber er hat mir etwas hinterlassen, das mich mein Leben lang begleiten wird: meinen Vornamen. Ich heiße Maschamay. Das ist russisch und bedeutet so viel wie: Maria im Mai geboren. Tatsächlich habe ich im Mai Geburtstag. Auf ganz persönliche Weise erinnert mich dieser Monat deshalb an die Liebe meiner Eltern.

Für alle, die im Mai der Liebe auf die Spur kommen wollen, gibt es jetzt in Brühl bei Köln ein neues Angebot: einen Liebesweg. Auf einem Rundgang durch die Stadt können Paare und Alleinstehende verschiedene Stationen aus der Perspektive der Liebe entdecken. Auf der Internetseite www.liebesweg-bruehl.de

kann man sich den Weg der Liebe anschauen. Zu den Stationen gehören u.a. eine Liebesgasse, das Alte Standesamt und eine Goldschmiede.

Der Liebesweg ist ein Projekt vom Erzbistum Köln in Kooperation mit der Katholi-schen Kirche in Brühl – oder besser: ein Herzensanliegen. Auch Veranstaltungen gehören zum Programm: mit Musik, Tanz und Bildern zum Thema Liebe. Unter anderem gibt es eine Ausstellung mit Alltagsgegenständen, die Freiwillige samt der dazugehörigen Liebesgeschichte beigesteuert haben.

Sicher haben Sie auch einen persönlichen Liebesweg. Wahrscheinlich hat er un-beschwert angefangen, naiv vielleicht, aber voller Hoffnung. Der Weg der Liebe ist nicht immer einfach. Er kann anstrengend sein, leidvoll, mit Umwegen. Nicht immer gibt es ein Happy End.

Mein Liebesweg beginnt vor 25 Jahren in einem Herseler Pfarrheim und führt über viele andere Orte in meine Wahlheimat Wesseling. Inzwischen bin ich seit fast 13 Jahren mit dem besten Ehemann der Welt verheiratet. Wir haben drei Kinder. Und gerade jetzt im Mai erinnere ich mich an unseren Trauspruch: Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es verschwenden. Daran haben meine Eltern wohl auch geglaubt. Dass ich da bin, ist der beste Beweis.

Copyright Vorschaubild: Calado, fotolia.com; Gestaltung grafixx-koeln.de

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