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Kirche in WDR 2 | 05.06.2014 | 05:55 Uhr

Robert Baden-Powell

Bald ist wieder Pfingstlager-Zeit. Wer Pfadfinder ist oder war oder Kinder hat, die zu den Pfadfindern gehen, weiß wovon ich spreche. Zu Pfingsten geht es traditionell ins Lager. Und das hat weniger mit „Fänchen Fieselschweif“ aus Entenhausen zu tun, sondern mit kleinen Abenteuern, die ganz groß sein können: Übernachten in der Natur, eine Gemeinschaft erleben, die trägt und „die Welt ein bisschen besser machen“.

Das jedenfalls hatte sich der Gründer der Pfadfinderbewegung gewünscht. Sein Name ist: Robert Baden-Powell, aber die Pfadfinder auf der ganzen Welt kennen ihn vor allem unter seinem Spitznamen: „BiPi“.

Robert hat bereits in seiner Kindheit eine außergewöhnliche Begabung entwickelt. Er nahm die Spuren und Pfade in der Natur so genau wahr, dass er sich geräuschlos fortbewegen konnte. Wilde und scheue Tiere konnte er damit genau so gut beobachten wie sich vor seinen Lehrern zu verstecken.

Dieses Talent setzte er dann auch während seiner langen militärischen Laufbahn in Indien und Afrika ein. Nach seinem Ruhestand gründet BiPi die Pfadfinderbewegung. Und wer meint, ein Soldat habe damals nichts Neues liefern können, der täuscht sich. Was ihm damals vorschwebte, wie man junge Menschen begleiten könne, das ist bis heute aktuell. "Learning by doing" ist so ein Schlagwort – das stammt von Baden-Powell. Gleiches gilt für das Lernen in kleinen Gruppen, die gleichberechtigte Mitbestimmung oder die Beseitigung sozialer Unterschiede durch das Tragen einer Uniform.

Seinem Ziel, junge Menschen zu befähigen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen, fühlt sich die weltweite Pfadfinderbewegung bis heute engstens verbunden. Heute gehören ihr 41 Millionen Kinder und Jugendliche an. Nur in sechs Ländern der Erde gibt es keine Pfadfinder. In unzähligen Gruppenstunden, Zeltlagern und spielerischen Naturerfahrungen leben die Ideen Robert Baden Powells weiter. Und wer jetzt ins Pfingstlager aufbricht, kann davon noch immer etwas erfahren.

Oft wird dann an den Lagerfeuern sein letzter Brief an die Pfadfinder vorgelesen. So eine Art Vermächtnis. Und darin schrieb er vielleicht seine wichtigste Losung für alle Pfadfinder auf er Welt: „Der wahre Weg, Glück zu erlangen, besteht darin, andere Menschen glücklich zu machen. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

(Copyright Vorschaubild: wikipedia)

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