#
Aktuelles

Beiträge auf wdr4 

katholisch

Kirche in WDR 4 | 01.01.2014 | 08:55 Uhr

„Segen leuchtet“

Liebe Hörerinnen und Hörer,

ich wünsche Ihnen heute am 1. Januar 2014 einen guten Morgen und ein gesegnetes neues Jahr!

Was ist das eigentlich, ein Segen? Könnten Sie die Frage aus dem Stegreif beantworten? Sicher haben Sie Bilder im Kopf, was für Sie ein Segen war und auch was Sie sich wünschen, damit das Neue Jahr für Sie ein gesegnetes Jahr wird. Wir haben mal Kinder gefragt, was ihnen zum Stichwort Segen einfällt:

„Kirche, Taufe, Priester, Aschermittwoch, Bischof, Kreuz, Kirchenwasser...“

Na, das ist ja schon eine ganze Menge, aber diese Kinder gehen ja auch in die Domsingschule in Aachen; und so sind sie fast schon Experten auf dem Gebiet, und darum fällt ihnen auch noch ein bisschen mehr ein:

„Wenn man getauft wird, dann wird man in der Kirche auch gesegnet. / Dass der Pfarrer mit einem komischen Stab kommt, das einer Klobürste ähnelt und irgendwelche Tropfen auf einen wirft. / Man kann auch zum Beispiel Häuser segnen, dass man zum Beispiel gut darin leben kann. / Also, wenn man auch in der Kirche gesegnet wird, dann glaubt man da dran, dass man jetzt ganz nah bei Gott ist.“

Das Gott uns ganz nahe kommt, wenn wir ihn lassen, das ist sicher ein Segen. Aber kann man auch fühlen, wenn Gott einem nahe ist?

„Segen ist auch was Schönes, da fühlt man sich auch eher sicherer, ein bisschen; halt nicht so bedroht. / Für mich ist ein Segen, dass ich gesund bleibe, und dass meine Mutter und Vater, also meine Familie auch Glück bekommt und fröhlich bleibt und so.“ Fröhlich sein, Freude am Leben haben, das ist wahrlich ein Segen, gerade auch an trüben Tagen.

In diesen Tagen empfangen viele Menschen einen besonderen Segen, wenn die Sternsinger durch die Straßen ziehen und den Segen zu den Menschen bringen und über die Haustüren schreiben. Soviel ist schon mal klar, Menschen und Häuser dürfen also gesegnet werden. Aber was noch?

„Also, man kann auch zum Beispiel Schiffe segnen, dass die nicht untergehen. / Segnen kann man ja nicht bei bestimmten Gegenständen nicht, sondern man kann alles segnen, Menschen kann man zum Beispiel segnen, Tiere, die können auch das Gefühl haben, dann ist Gott bei mir.“

Aber kann man den Segen auch sehen?

„Ja, er leuchtet glaube ich. / Man kann Segen sehen, wenn man zum Beispiel mit so einem Stab gesegnet wird, dann kommt aus diesem Stab Weihwasser und also Wasser kann man ja auch sehen, und deswegen kann man Segen sehen.“

Ja, das ist doch logisch. Herzlichen Dank sage ich an Lennard, Leon, Anna, Eliana, Maximilian, Luka, Clemens, Valentin, Mila, Nicolai, Emil, Christpoh, Yanik und Franzisca, dafür dass sie uns erzählt haben, was sie unter Segen verstehen.

Ja, segnen, für andere ein Segen sein, dass kann dann doch wohl jeder. Ich freue mich jedenfalls immer, dass meine beiden Kinder, wenn ich ihnen zum Einschlafen ein kleines Kreuzzeichen auf die Stirn zeichne, ganz selbstverständlich zurücksegnen.

Dass wünsche ich auch Ihnen für das neue Jahr: Dass Sie Menschen begegnen, die für Sie zum Segen werden und dass Sie selbst Segen für andere werden. Ihr Markus Offner aus dem Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' in Aachen.

evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
katholisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen
evangelisch
Abspielen