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Sonntagskirche | 23.02.2014 | 08:55 Uhr

Theo – Frommes vom Fußballplatz

Jeden Sonntag auf`m Platz! Da gibt es für Theo kein Vertun!

Zurzeit ist Winterpause, doch das Training hat schon begonnen.

Nur noch drei Wochen, dann ist Theos Welt wieder in Ordnung.

Dann laufen seine Jungs im roten Trikot des SV Höntrop auf das Spielfeld der Landesliga Westfahlen.

Guten Morgen, liebe Hörer und Hörerinnen!

Wer Theo ist, wollen Sie wissen?

Theo ist einer der unzähligen fußballbegeisterten Männer unserer Region, und für mich ein ganz besonderer!

Als junger Bursche spielte er in der A-Jugend von Kray 04.

Seine Bundeswehrzeit verbrachte er in Fürstenfeldbruck. Das war ein Glücksfall. Dort wurde Sport großgeschrieben. Theo buchstabierte das Fußball1x1 noch einmal ganz neu.Stolz erinnert er sich an das Spiel seiner Fliegerhorstauswahl gegen 1860 München. Zurück im Ruhrgebiet spielte Theo noch einige Jahre in Gelsenkirchen bei ETUS und den Altherren der Eintracht. Dann musste er dem aktiven Fußball für viele Jahre den Rücken kehren.

Heute ist das anders!

Mit dem Vorruhestand begann für Theo eine neue Fußballära.

Seit einigen Jahren betreut er die 1. Mannschaft des SV Höntrop. Zusammen mit Rex Timpert, einer legendären Gestalt auf den Fußballfeldern unserer Region.

Theo gehört zur Mannschaft hinter der Mannschaft. Das geht bei uns Hand in Hand, beschreibt er das Miteinander von Trainer und Betreuerstab, wir können uns absolut aufeinander verlassen! Gemeinsam haben sie drei Aufstiege begleitet und sind stolz auf ihre Jungs!

Theo liebt die Arbeit mit den jungen Leuten: „Dat sind doch feine Kerle“.

Wichtig ist ihm vor allem der Blick auf jeden einzelnen. Ihm reicht es nicht festzustellen, der hat heute schlecht gespielt. Theo sieht seine Aufgabe so: „Als Betreuer bisse auch Seelsorger.“ Dazu gehört: Auch dahinter schauen, nicht nur auf das, was auf dem Rasen passiert mit den jungen Menschen die Spieler auch mal in den Arm nehmen und fragen: Wat ist denn los, Junge?

Ein Spieler braucht optimales Training, sagt Theo, doch um wirklich sicher und befreit spielen zu können, braucht es noch mehr. Jeder junge Mensch muss das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. Er muss wissen: Hier bin ich wichtig! Hier gehöre ich hin!

Für Theo ist ganz klar: Das Zusammenspiel einer Mannschaft spiegelt das Miteinander aller Beteiligten!

Theo ist nicht nur beim SV Höntrop aktiv, er gehört auch zu den Aktiven unserer Kirchengemeinde St. Marien, Höntrop.Und so habe ich ihn gefragt:

Sag mal Theo, gelten die Worte Jesu eigentlich auch auf dem Platz?

Was kann ein Spieler damit anfangen, wenn Jesus an diesem Sonntag im Evangelium sagt: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.

Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten?

Theo lacht, und sagt:

„Das ist wirklich eine Herausforderung!

Ich denke, Jesus meint,wir müssen dem Gegner begegnen, wie wir einander begegnen, im Team und in der Mannschaft. Das man den anderen achtet, das ist das Wichtigste!“

Mein Name ist Gertrude Knepper, ich bin Gemeindereferentin in Bochum-Höntrop. Ich bin Theo sehr dankbar für dieses handgreifliche Glaubenstraining vom Fußballplatz.

Ich wünsche mir und Ihnen und den Menschen, denen wir an diesem Sonntag begegnen: Alle Achtung!

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