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Das Geistliche Wort | 29.03.2015 | 08:35 Uhr

Trotzdem - Erika Pluhar

Musik 1: Trotzdem (Erika Pluhar 1981, für Anna, meine Tochter) (1)

Schau dir das hingespuckte Stück Leben an

vom Geborenwerden bis hin zu einem Tod

wie das nur wehtut und uns quält

und müde macht das Suchen nach dem Glück

Trotzdem kämpfen wir

trotzdem glauben wir

trotzdem lieben wir

trotzdem

Autorin: Singt Erika Pluhar. Ihre Lieder und Texte begleiten mich seit 25 Jahren. Mein Name ist Petra Schulze. Ich bin Rundfunkpfarrerin in Düsseldorf. Schmerz und Leiden – Erika Pluhar hat keine Scheu, die Dämonen beim Namen zu nennen. Und sie lässt ihr Publikum teilhaben an ihrem Trotzdem-Mut, der Trotzdem-Hoffnung und ihrer Menschenliebe.

Musik 2: Trotzdem

Schau dir all die verbrauchten Gesichter an

die sich selbst verloren haben vor der Zeit

wie man sie gebrochen hat mit System

und weil die Angst so sehr gefügig macht

Trotzdem…

Autorin: Am 28. Februar 1939 wurde die österreichische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar in Wien geboren Kurz nach ihrem 75. Geburtstag hatte ich die Gelegenheit, sie in ihrem Haus in Grinzing zu besuchen.

Mich interessiert: Wie hat sie es geschafft, die vielen Krisen in ihrem Leben zu bewältigen? Die Magersucht, die Trennungen und die Trauer um das eigene Kind? Wie ist sie ein politischer Mensch geworden?

Musik 3: Trotzdem

Schau dir die Welt und ihre Kriege an

das endlose Morden, die Zerstörungen ohne Sinn

und wie man unsren Stern verdirbt und langsam schleift

nur weil das Geld die Welt regiert

Autorin: Dieses Lied schreibt die Sängerin und Liederdichterin für ihre einzige Tochter – Anna, als diese Anfang 20 ist. Sie war die Tochter ihres ersten Mannes Udo Proksch, einem Geschäftsmann und Designer, von dem Erika Pluhar sich nach kurzer Ehe scheiden lässt. Anfang der 90er Jahre wird Proksch wegen 6fachen Mordes verurteilt. Die schöne Burgschauspielerin Erika Pluhar und die Männer – das ist von Anfang an ein schwieriges Kapitel. Udo betrügt sie, wird Alkoholiker, verprügelt sie sogar zwei Mal. Erika Pluhar, die seit ihrer Kindheit schreibt, verarbeitet ihre Erfahrungen in Tagebüchern, Liedern und später auch in Romanen.

Musik 4: Frau, lauf weg (Erika Pluhar, März 1981) (2)

Immer schon hatte ich den Wunsch

mich an eine starke Schulter zu lehnen -

aber tat ich es, wurde diese plötzlich schwach,

kippte um – und er machte mir Szenen.

Immer schon hatte ich den Wunsch

nach einer Zweisamkeit ganz ohne Zwang -

aber ließ ich mich darauf ein, wurd’ es plötzlich eng,

zum Ersticken, ein fensterloser Gang

Frau, lauf weg

nimm dich selbst bei der Hand.

Frau, lauf weg

gebrauche deinen Verstand.

Schau dich um in deinem Land,

sei dein eig’ner Musikant

und nie mehr dein eig’ner Denunziant.

Autorin: Die Frauenbewegung ist Erika Pluhar wichtig:

O-Ton 1: …obwohl ich nicht sehr lange bei der Frauenbewegung geblieben bin, weil ich für mich konstatiert habe, dass Bewegungen, wenn sie sich verhärten, wenn sie strukturiert werden, einen auch wieder vereinnahmen.

Autorin: Festlegen und vereinnahmen lässt sich die kluge Frau bis heute nicht. Auch nicht in Glaubensdingen. Immer wieder geht sie auf Abstand und betrachtet die Dinge kritisch. Aufgewachsen in einem Arbeiterbezirk in Wien, entdeckt sie als Kind schon ihre künstlerische Seite.

Zeichnet, schreibt, entwirft und spielt Theaterstücke mit Schulfreunden und Spielkameraden. Ihre Familie ist künstlerisch: Der Vater spielt Gitarre, ihre Mutter ist Dichterin und Malerin. Doch mit der Heirat begräbt die Mutter ihr künstlerisches Dasein und wird wie damals üblich ganz Ehefrau und Mutter. (3)

Die enge Wohnung, die Essensgerüche, die Erfahrung: als Frau musst du dir deine künstlerische Seite versagen – Erikas Seele rebelliert.

Musik 5: Frau, lauf weg

Niemals wieder geben wir das auf,

unter Schmerzen gesucht und schwer gefunden.

Die Täuschungen zerbrochen, die Lügen geklärt,

und langsam heilen die Wunden.

Niemals wieder geben wir das auf,

Wunsch, Schuld und Wissen selbst zu wählen,

Menschen zu sein, nicht weniger, nicht mehr

mit Leibern, Köpfen und Seelen.

Frau, sei Frau

nimm dich selbst bei der Hand

Frau, sei Frau -

gebrauche deinen Verstand.

Schau dich um in deinem Land,

sei dein eig’ner Musikant

und nie mehr dein eig’ner Denunziant

Frau, SEI FRAU

Frau, SEI FRAU

Frau, SEI FRAU

Autorin: Den Verstand gebrauchen – Hunger haben nach Wissen, nach Bildung, das ist in Erika früh angelegt.

O-Ton 2: Das hat sehr viel damit zu tun, dass ich … zu Beginn des Zweiten Weltkriegs geboren bin, und mein erstes Lebenserwachen ist geraten in Katastrophe, Krieg, Angst, Bomben. Als dieser Krieg vorbei war und wir ihn überlebt hatten und ich konnte zur Schule gehen, war das für mich ein solches Geschenk. Und ich habe ganz rasch begonnen, … Leben zu erfinden. (…)

Diese Fähigkeit und Möglichkeit, (…) Leben zu erfinden, hat mich (…) mit Sicherheit ab und zu überleben lassen. Denn ich bin wirklich durch Krisen gewandert in meinem Leben, wo man auch hätte straucheln können und (…) in irgendeiner Weise hätte zugrunde gehen können. Und diese doch irgendwie Kraft, die da scheinbar in mir zu leben scheint, dieser Wunsch, ich möchte Leben einfangen, Leben erfinden, Leben kreieren, das hat dazu geführt, dass ich immer ein so genanntes künstlerisches Leben geführt habe.

Autorin: Nach der Matura geht sie ans Max-Reinhardt-Seminar, die Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst und schließt es mit Auszeichnung ab. Sie bekommt große Rollen am Wiener Burgtheater, wo sie vier Jahrzehnte Ensemblemitglied sein wird – erst mit 60 hört sie dort auf. Doch die Attribute der Stars und Sternchen – die haben Erika Pluhar nicht interessiert.

O-Ton 3: Be the change you want to see. Sei selber die Veränderung, die du um dich herum sehen möchtest, wie Mahatma Gandhi gesagt hat. Ich habe immer irgendwie versucht, in diesem Sinn zu leben. (…) Dann habe ich begonnen, auf der Bühne nur mehr auf meinem Stuhl zu sitzen mit einem Mikro in der Hand mit einem Licht und ohne irgendeinen Showeffekt. (…) Dieser rote Teppich und diese modische Verkleidung und dieses „Von welcher Firma ist denn das Kleid, das Sie heute tragen?“ Also, das alles einfach nicht zuzulassen...

Autorin: …und diesen Weg konsequent weiterzugehen. Bei Kerzenschein und Tee in ihrem ruhigen Haus erzählt sie: Mein Leben besteht eigentlich sehr aus Mitteilung. Politischer und poetischer. Mitteilung im Sinn von miteinander teilen. Leben teilen, in Romanen und Liedern:

O-Ton 4: Die Kompetenz der eigenen Erfahrung, das hat mich mein Leben gelehrt, findet immer Widerhall beim anderen Menschen, weil wir im Elementaren einander nicht so fern sind, wie immer getan wird.

Trauer, jeder weiß, was das ist. Verlust, jeder weiß, was das ist. Auch Verliebtsein, jeder weiß, was das ist. Wirklich lieben - wissen nicht alle, aber haben wir so als Sehnsucht in uns. Sehnsucht, jeder weiß, was das ist. Das verbindet uns. (…) Und das ist eine Gemeinsamkeit.

Ich behaupte ja immer, dass das Gefühl, wenn es stimmt und nicht ein sentimentales Getue ist, sehr klug ist. (…) Das Gefühl ist gescheit.

Autorin: Depressive Stimmungen rauben Erika immer wieder das Fühlen. Sie fühlt sich erstarrt, taub, niedergedrückt. Dunkel. Sie muss sich da regelrecht rausarbeiten – Tag für Tag bis heute. In der Jugend kommt eine Magersucht dazu. Damals ist das eine unbekannte Krankheit. Doch sie hat Glück und trifft die richtigen Menschen.

O-Ton 5: Ich wurde da glückhaft irgendwie daraus erlöst, indem ich einfach Frauen getroffen habe bei einem Sommerurlaub, die ganz schlicht selbstverständlich, selbständig, unverheiratet (lacht) im Kirchenchor gesungen haben und ihre kleine (…) Landwirtschaft betrieben haben. (…) Dort war ein offenes Haus nahe beim See. Und da war’s schön und da war’s Sommer. Und die zwei Frauen, das waren Schwestern, die waren vollkommen zufrieden mit ihrem Leben und unverheiratet und … aber schon verknallt in irgendjemanden und so. Also, … ja, das hat mich damals gerettet.

Autorin: Erika Pluhar beobachtet, dass es um die Frauen heute nicht gut steht. Den Islamismus und seine Unterdrückung der Frau und den hiesigen Rückzug in Ehe und Familie betrachtet sie skeptisch.

O-Ton 6: …eine Frau sein und Mutter sein, ist etwas sehr Schwieriges. Und sehr viele Frauen werden Mütter und sind nicht in diesem automatischen Sinn die sorgende Mama, sondern es ist auch ein Einbruch, es ist schwer, … ein Kind zu bekommen. Und das wird überhaupt nicht mehr besprochen. Es ist nicht selbstverständlich, dass man glücklich ist mit einem Kind, sondern man muss sich dieses Glück und diese Liebe zu einem Kind auch erarbeiten.

Und wenn man dann auch noch eine Frau ist, die weiterhin den eigenen selbstbestimmten beruflichen Weg gehen möchte, dann liebt man trotzdem sein Kind, aber es ist schwierig. Man ist nicht die Königin, die in ihrem Schloss zwanzig Bedienstete hat. Also, … Ich merke, ich kann mich richtig in Rage reden. (lacht)

Autorin: Erika Pluhar weiß wovon sie spricht. Als sie selbst Mutter wird, empfindet sie das genau so. Sie liebt ihr Kind und muss doch gegen das Dunkle in sich, gegen das Gefühl der Kleinheit ankämpfen. Anna, so heißt ihre Tochter, wohnt mit ihr in Grinzing. Sie hat Asthma und kann keine Kinder bekommen. Als sie einen sahrauischen Sohn – also ein Kind aus der Westsahara - adoptieren will, wird ihr Vater als Mörder verurteilt. Da will sie ihm den Nachnamen ihres Vaters nicht zumuten und bittet Erika, den Enkelsohn zu adoptieren. Er heißt Ignatz Pluhar und ist Schauspieler. Eines Tages…

O-Ton 7: Ich war im Studio, und ich habe ein Lied gesungen, das trägt den Titel „Die unerfüllbaren Wünsche“ und fängt an: … ich möchte was haben, was mir für ewig g´hört. In diesem Lied wurde ich unterbrochen mit der Nachricht, dass meine Tochter tot ist.

Musik 6: Die unerfüllten Wünsche

I mechat nix verliern, was mir aus Liebe g´hört

I mechat alles g´spürn, was dieses Lieben stört

Die Wiesn sollten blühn, des Herz sollt hell sein wie a Tag.

Autorin: Anna ist nach einem Asthmaanfall an Herzversagen gestorben. Erika fällt. Und doch: Sie stützt sich auf eine Parabel. Eine wie Jesus sie vielleicht erzählt hätte, sagt sie:

O-Ton 8: Ich bin zum Beispiel als junges Mädchen mit Buben in der Donau geschwommen durch den Strudel und ich habe mich gefürchtet. Und die haben gesagt: „Erika, wenn du dorthin kommst, wo dieser Strudel ist, der einen hinunterzieht, dann lass dich hinunterziehen, aber du musst unten ankommen. Wenn du dich abstößt, kommst du oben wieder rauf und kannst weiterschwimmen.“

Und das habe ich dann auch getan. Und das ist zum Beispiel für mich die Parabel geworden, leider sehr schmerzhaft in meinem Leben und immer wieder, mit der Trauer umzugehen. Man muss sich von der Trauer wirklich in den tiefsten dunklen Grund hinunterziehen lassen, bis man merkt, man ist wirklich am tiefsten Punkt angekommen. Dann kann man langsam wieder hoch geraten, und dann kann man wieder (…) weiter leben.

Autorin: Erika sagt: Anna lebt in mir weiter. Nach Annas Tod passieren Dinge, wie kleine Zeichen von ihrer Tochter. Vor Annas Wohnung auf dem Grundstück in Grinzing,

O-Ton 9:…da stand so ein Rosenbusch, und der war völlig vertrocknet. Der stand halt da so. Und nach ihrem Tod wuchs wirklich in diesem vertrockneten Rosenbusch eine große weiße Rose.

Autorin: Das war wie ein Gruß für mich, sagt Erika. Am Todestag ihrer Tochter sitzt sie mit Freunden in Berlin. Ein Rosenverkäufer kommt und sie kauft jedem der Freunde eine rote Rose. Später kommt der Rosenverkäufer zurück und überreicht ihr eine weiße Rose.

An solchen Zeichen geht sie nicht vorbei, aber sie überbewertet sie auch nicht. Zwischen Himmel und Erde gibt es mehr, als wir ahnen, meint sie. Und man müsse das trügerische Wissen-Wollen in Glaubensdingen loslassen.

O-Ton 10: Natürlich, man will einen Glauben haben. Und man will ein Wunder erlebt haben, ja. Viel schöner ist eigentlich, dieses Wunder geschehen zu lassen und es (spricht gedehnt, betont) blei-ben zu lassen. Die Sprache ist ja überhaupt immer das Beste, wenn man sich zurechtfinden will.

Autorin: Oder das Singen. Die Freunde singen wenige Wochen nach Annas Tod ein Lied mit Erika ein. Mit diesem verabschiedet sich von Ihnen heute, Petra Schulze aus Düsseldorf.

Musik 7: Weil i denk an di

Na, du bist net weg, weil i denk an di

Gehst nimmer aus mir fort, weil i denk a n di

Kein Weg, kein Steg geh i ohne di, weil du bist in mir

Brauch ka Stimm´ vom Himmel, dei Stimm´ is in mir

Jeder Augenblick ist dei Blick in mir

Und du lebst weiter, weil du bist in mir

Es ist die Kraft von dir, die jetzt alle g´spürn

Die wird sie net nur weil du gange bist verliern

Es ist dei weites Herz, was uns jetzt z´sammenhalt

für immer

Es ist des Leben, was ma in dein G´sicht verstehn,

a wann ma jetzt dei G´sicht nie mehr leibhaftig seh´n

Und da dei Lachen, was ma nimmer neben uns hör´n

des lacht für immer

in uns für immer….

(1 )Erika Pluhar: Lieder, S. 21 f.

(2) Erika Pluhar: Lieder, S. 32 f.

(3) SZ-Magazin 41 / 2011.

Literatur und Links: Erika Pluhar: Lieder – mit Fotos von Christine de Grancy, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuchverlag GmbH, 1986.

SZ-Magazin Heft 41/2011: Sven Michaelsen: „Mit dem Wort Glück hab ich wenig am Hut“. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36391/Mit-dem-Wort-Glueck-hab-ich-wenig-am-Hut

http://www.erikapluhar.net/index.html

http://www.walkabout-fuer-manager.at/media/files/Erika-Pluhar.pdf.

http://archiv.magazin-forum.de/%E2%80%9Eich-pfeife-auf-eine-weltkarriere%E2%80%9C/

Musik:

Alle Musiken von

CD-Box: Erika Pluhar: Es war einmal – Ein Lebensweg in Liedern. E.T.E., Extraplatte Musikproduktions- und Verlags GmbH, Produktion Nr. 013 Erika Pluhar, Wien 2004. Ex 628-004-2 A und B und C, LC 8202.

http://www.schlaile.de/Pluhar,_Erika_Es_War_Einmal%28Lebensweg_In_Liedern.1188708.html

CD 1 Lieder von 1972-1981

CD 2 Lieder von 1981-1985

CD 3 Lieder von 1989 bis in die Gegenwart

Musik 1, 2, 3: CD 1 Track 17 Trotzdem (Komponist: Toni Stricker / Bearbeiter: Ingfried Hoffmann / Interpretin und Text: Erika Pluhar) (Buch „Lieder“: S. 21f)

Musik 4, 5: CD 1 Track 19 Frau, lauf weg (Komponist: Toni Stricker / Bearbeiter: Ingfried Hoffmann / Interpretin und Text: Erika Pluhar)

Musik 6: CD 3 Track 16 Die unerfüllbaren Wünsche (Komponist: Klaus Trabitsch / Interpretin und Text: Erika Pluhar)

Musik 7: CD 3 Track 14 Weil i denk an di (Komponist: Erika Pluhar / Battisti / Mogol; Interpretin und Text: Erika Pluhar)

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