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Kirche in WDR 2 | 14.12.2016 | 05:55 Uhr

Über das Schenken

Alle Jahre wieder kommt die Adentszeit und mit der Adventszeit kehrt bei den Menschen…der Stress ein. Du hetzt von einer Feier zur nächsten, drängst Dich durch die vollen Innenstädte und gleichzeitig gibt’s tausend Tipps von allen Seiten, wie Du den Advent wieder besinnlich begehen kannst. Das löst dann auch wieder Stress aus, weil Du dann denkst, dass Du irgendwie was falsch macht, wenn Du nicht besinnlich genug bist usw. Der größte Stressfaktor sind aber wohl die Geschenke.

Für Robert habe ich den Seidenschal und für Claudia die Marmelade aus der Bretagne. Die Kinder bekommen alle neue Turnschuhe, ob die sich darüber freuen??? Hmm oder doch lieber die Spielekonsole? Aber für Oma, Thea und Onkel Horst fällt mir wirklich nichts ein, aber der hat mit beim letzten Mal diese teure Uhr geschenkt, da muss ich ihm jetzt ja auch was Besonderes schenken. Haaaaa ist das ein Streß.

Aufgrund solcher Probleme ist in vielen Familien und Freundeskreisen das Wichteln eingeführt worden. Da zieht man einen Namen aus einem Hut und dann darf man nur dieser Person etwas schenken und dabei nicht mehr als eine bestimmte Summe ausgeben. Andernorts ist das Schenken ganz abgeschafft oder gar vollkommen verboten worden.

Natürlich ist es ganz schön, wenn das Weihnachtsfest weniger kommerziell wird, aber solche rigorosen Lösungen sind natürlich für alldiejenigen mies, denen schenken Spaß macht. Ich bin einer von ihnen.

Daher schlage ich mal ein neues System vor.

Regel Nummer 1:Nur wer Lust aufs Schenken hat, der verschenkt auch was.

Regel Nummer 2: Verschenkt werden nur Dinge oder Aktionen, wenn man eine gute Geschenkidee hat und man überzeugt ist, dass der Beschenkte sich darüber freut.

Regel Nummer 3: Geschenke die man nur machen würde, weil man sich dazu verpflichtet fühlt etwas zu schenken und nicht weil man etwas verschenken will, sind verboten.

Dieses System kann natürlich dazu führen, dass jemand ein riesiges Geschenk bekommt aber nur eine Kleinigkeit oder gar nichts dem Schenker zurückschenkt.

Ich kann da ehrlich gesagt kein Problem erkennen. Denn ein Geschenk ist ein Geschenk. Da erwartet man keine Gegenleistung.

Falls man doch eine Gegenleistung erwartet, dann ist es kein Geschenk mehr, sondern ein Geschäft und dann ist Weihnachten wirklich nur noch kommerziell.?

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