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Kirche in WDR 2 | 15.01.2014 | 05:55 Uhr

Undercover Boss oder was heißt Solidarität?

Verkehrte Welt: Da brutzelt der Geschäftsführer einer großen Fast-Food-Kette eigenhändig die Burger und der Chef einer großen Sonnenstudiokette putzt selber die Bräunungsdusche Welcher Angestellte wünscht das nicht mal seinem Boss? Aber was ihm bestimmt nicht so recht wäre: Das Ganze passiert ohne sein Wissen, absolut geheim, undercover eben!

Und so heißt dann auch eine beliebte Privat-TV-Serie. Bei "Undercover Boss", lassen die Chefs eine Woche ihre Anzüge zu Hause lassen und übernehmen verschiedene Aufgaben ihrer Angestellten: Kochen, Spülen, Reparieren - alles was halt so anfällt. Nur wer weiß, was in seinem Unternehmen abläuft kann auch Probleme erkennen und Lösungen finden.

Ich arbeite für die Kirche. Und wenn man so will haben wir auch einen „Undercover Boss“. Der wollte mal nachsehen, wie es sich in seinem Werk so lebt und arbeitet. Ganz klein fing er an, in einer recht unbedeutenden Stadt in karger Umgebung. Nach und nach sammelte er Mitarbeiter und suchte sich schließlich 12 Leitungskräfte. Er sprach immer und immer wieder über seine Unternehmensphilosophie und benutzte dafür jede Menge Bilder und Gleichnisse. Viele haben ihn nicht erkannt. Aber die, die genauer hinsahen und ihm interessiert zuhörten, erkannten seinen ganz besonderen Führungsanspruch: nämlich der Sohn Gottes zu sein.

Mein "Undercover Boss" heißt also Jesus. Und als Christ staune ich jedes mal, dass Gott sich nicht zu schade war, selber Mensch zu werden. Das haben wir Christen gerade an Weihnachten gefeiert. Ziemlich schnell musste er dabei am eigenen Leib erleben, was wir alles für Probleme haben: Krankheiten, Hass und Gewalt.

Das Bild mit dem „Undercover-Boss“ mag etwas schief sein – aber wer versteht, was bei Jesus dahinter steckt, der ist mitten drin in dem, was das Christentum bedeutet. Mir jedenfalls ist so ein „Boss“ sympathisch, der nicht nur von oben herab solidarisch ist und mir ein paar Häppchen herunterwirft, sondern der sich selbst auf die Ebene des Anderen einlässt, auf seine Nöte, Schwierigkeiten und Fragen. Ein Boss eben, der genau weiß, von was er spricht. So einer ist: glaub-würdig.

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