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Kirche in WDR 2 | 26.06.2014 | 05:55 Uhr

Vereinte Nationen

Autor: Der Tag heute hat eine weltpolitische Dimension. Der 26. Juni ist der offizielle Gründungstag der Vereinten Nationen. 1945. Unter dem Eindruck von Weltkrieg, Naziterror und Atombombe beschlossen 50 Staaten der Welt, eine Organisation zu gründen, um neue Kriege zu verhindern und Frieden auf Dauer zu sichern. Zeitgleich wurde in den USA ein altes Kirchenlied populär, das bald die ganze Welt eroberte und für viele die Hymne ist für das friedliche Miteinander aller Menschen.

Musik: We shall oversome we shall over come, we shall over come some day

Autor: Der Song ist ein Gospel der Schwarzen in den USA. Der Folksänger Pete Seeger machte ihn bekannt. Der Text ist noch fast 50 Jahre älter und stammt von einem Baptistenpfarrer. Überwinden wir all das, was uns hemmt, friedlich und gleichberechtigt miteinander zu leben. Das ist die einfache Botschaft dieses Liedes, das tief aus dem christlichen Glauben schöpft.

Musik: Oh´deep in my heart, I do believe …

Autor: Tief in unserem Herzen haben wir wohl alle die Sehnsucht nach Frieden und Verständigung. Aber das im Alltag zu leben, ist oft schwer. Das gilt für das eigene Umfeld, die Famile, Freunde, Kollegen genauso wie zwischen Staaten und Völkern. Im Foyer der Vereinten Nationen in New York gibt es ein Mosaik mit der Inschrift: „Tu das anderen, was du willst, was sie dir tun.“ Dazu sind Menschen aller Weltreligionen abgebildet.

Die Botschaft: Für Frieden reichen nicht nur große Konferenzen, sondern jeder einzelne muss schauen, was er tut kann. (Das, aber auch nicht mehr, kann er dann auch von anderen erwarten.

Musik We walk hand in hand, we walk hand in hand …

Autor: „Tu das anderen, was du willst, was sie dir tun.“ Der Satz in dem Mosaik der UNO in New York ist die so genannte „Goldene Regel“. Es gibt sie als Sprichwort in fast allen Sprachen. Auch Jesus hat gesagt: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, das tut ihnen auch.“ Frieden fängt also nicht bei anderen an, sondern bei mir selbst.

Musik: We are not afraid, we are not afraid …

Autor: Wir haben keine Angst“, singt Pete Seeger. Das erscheint mir zentral wichtig, wenn die Goldene Regel Wirklichkeit werden soll. Habe keine Angst, dass der, der Frieden stiftet, am Ende nur den Kürzen zieht. Habe keine Angst, dass der, der nachgibt und sich angreifbar macht, nur ausgelacht wird. Und noch eins: Wer sich Frieden wünscht, muss die eingefahrenen Wege von Gewalt, Rache und Vergeltung überwinden. Eben: We shall overcome. Möge das nicht nur ein schönes Mosaik bei der UNO in New York sein, sondern ein Leitbild auch für mein, für unser aller Leben.

Musik: We shall overcome, someday.

Musikinfos: Pete Seeger`s Greatest Hits, Track 9, Columbia / LC 00162)

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