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Kirche in WDR 5 | 28.07.2018 | 06:55 Uhr

versüßen

Einen guten Morgen aus Köln am Tag der Vollmilchschokolade.

So heißt dieser Tag jedenfalls in den USA.

Nun hören wir in der letzten Zeit zwar häufiger "Amerika first". Das heißt jedoch nicht, dass wir ihm alles auch nachmachen müssen.

Doch die Vollmilchschokolade wurde gar nicht in den USA sondern 1839 in Dresden entwickelt. Und sich ab und zu mal das Leben etwas zu versüßen, das ist sicher international wichtig und notwendig.

Denn manches, was man so erlebt, hinterlässt doch einen recht sauren Nachgeschmack oder lässt die Seele sogar verbittern.

Bitter wird es zum Beispiel, wenn Freunde sich fremd werden oder sogar feindlich begegnen, wenn Egoismus das Verantwortungsgefühl verdrängt. Und wenn eine eingespielte Gemeinschaft am "Ich-zuerst-Denken" zerbricht, dann gibt das zu denken.

So wird ein Mangelgefühl befördert und die Angst verstärkt,

es könnte nicht für alle reichen und man selbst zu kurz kommen.

Die Bibel kennt noch keine Vollmilchschokolade, dafür süßen Honig. Der wird sogar zum Bild für Überfluss schlechthin als „Land in dem Milch und Honig fließen“ und Menschen unter Gottes Segen miteinander leben können. Schon in biblischer Zeit wird also süßer Geschmack sprichwörtlich für ein friedliches Zusammenleben von Menschen.

Nun sagen Sie bitte nicht: "Ich bin auf Diät! Ich darf nichts Süßes!"

Lassen Sie sich das Leben versüßen durch Lebensmittel die gerade nicht dick machen, sondern stark, froh und zuversichtlich - vielleicht durch das Evangelium das heute Abend und morgen in den katholischen Kirchen verlesen wird:

Es erzählt von einer wunderbaren Vermehrung des Brotes durch Jesus und es versichert: Wo jeder gibt, was er hat, und tut, was er kann, da gibt Gott seinen Segen dazu. So bekommen alle die Lebensmittel, die sie wirklich brauchen: Aufmerksamkeit und Beachtung, Wertschätzung und Respekt, Gerechtigkeit und Frieden: eben Nahrung für Leib und Seele - man kann es auch ganz einfach Liebe nennen.

Mit besten Wünschen nicht für einen zuckersüßen, sondern für einen nahrhaften und gesegneten Sonntag verabschiedet sich von Ihnen Pfarrer Jürgen Martin.

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