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Hörmal | 01.01.2019 | 07:45 Uhr

Von Friends und Freunden

Was ist der Unterschied zwischen Freunden und Friends, fragt Sascha Lobo, der Journalist und Internet-Aktivist. Seine Antwort: Wenn du umziehst, dann helfen die Freunde beim Tragen, die Friends kommen abends zum Feiern.

Ich weiß nicht, mit wem Sie den Übergang ins Neue Jahr heute Nacht gefeiert haben. Vielleicht haben Sie es ja gemacht wie ich: Mit Freunden habe ich zusammen gesessen und gegessen, wir haben geredet und gefeiert – und haben uns dann um 24.00 Uhr zugeprostet. Um 24.00 Uhr habe ich auch an alle meine Friends in den Sozialen Medien Neujahrsgrüße übermittelt. Ich habe eine Message verschickt, die ich bereits vorbereitet hatte. Ein kleines Selfie dazu – und ab ging die Post.

Es ist schon ein Unterschied, die Begegnungen in der guten, alten, analogen Welt oder im virtuellen Raum. Aber bei mir sind es eigentlich dieselben Personen: Meine Freunde in der wirklichen Welt sind meine Friends auch in der digitalen Welt. Wichtig ist für mich: Dass ich sie habe. Mal face to face, da helfen wir uns, wenn`s mal brennt. Mal mit einer schnellen Nachricht: Wie geht’s Dir gerade? Treffen wir uns heute Abend?

Was immer uns im Neuen Jahr begegnen wird, was immer wir uns vorgenommen haben. Wir brauchen Sie, die Freunde. Ihre Unterstützung, ihr Erinnern, ihren Rat und auch schon mal ihre Korrektur.

Bei Franz Beckenbauer und Jogi Löw sind es immer die elf Freunde. Bei Jesus waren es die berühmten Zwölf.

Spannend wird es bei Freunden oder Friends, wenn`s mal hart auf hart kommt. Kann ich mich dann auf sie verlassen. Können sie sich auf mich verlassen?

Da werden aus den elf Freunden auf dem Rasen dann schnell Konkurrenten, die sich gegenseitig nichts schenken. Dann wird schnell mal einer ausgemustert, der nicht ins enge Leistungsschema passt. Freundschaft zählt da plötzlich nicht mehr.

„Und, wollt ihr auch weggehen?“, fragt Jesus seine Freunde, als sich der Wind gedreht hat. Die ihm bisher zugejubelt haben, lassen ihn jetzt links liegen. Es passt nicht jedem, was er sagt und tut.

Die Zwölf schauen sich an, schauen sich tief in die Augen. Und einer spricht für alle: Nein, wir lassen Dich nicht allein. Wir werden keinen anderen finden, der so verlässlich für uns da ist wie Du. Deshalb werden wir jetzt auch Dir zur Seite stehen.

„Der verlässlich für uns da ist.“ In der Bibel ist das eine Bezeichnung für den Namen Gottes. Wo Freunde zueinander stehen, wenn es hart auf hart kommt, da scheint in dieser Beziehung die Gegenwart Gottes durch. Dass er verlässlich für uns da ist – das gilt selbst dann, wenn wir einmal von Friends, Freunden und allen anderen guten Geistern verlassen sind.

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