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Sonntagskirche | 20.09.2015 | 08:55 Uhr

Was man feiert sieht man besser!

Was man feiert, sieht man besser! Guten Morgen, liebe Hörerinnern und Hörer. Heute begrüße ich ganz besonders herzlich alle, die etwas zu feiern haben!

Ganz gleich ob Sie heute Geburtstag haben, ob Sie zu einer Gartenparty bei Freunden eingeladen sind oder zu einem Jubiläum. Immer gilt: Was man feiert, sieht man besser! Ein Fest hebt aus dem Alltag heraus, schenkt einen neuen Blick auf das, was wir feiern und auf das, was wir sind!

Mein Name ist Gertrude Knepper. Ich bin Gemeindereferentin in Bochum-Höntrop und da gibt es auch etwas zu feiern. Einen ganzen Monat lang feiern wir an jedem Sonntag den 100. Geburtstag unserer Kirche St. Maria Magdalena.

Ob das ein Grund zu feiern ist?

Immer mehr Menschen wenden sich verärgert oder resigniert von der Kirche ab. Andere blicken traurig und fassungslos auf ihre Kirchentür, die für immer geschlossen bleibt!

Was gibt es da eigentlich zu feiern?

Zuerst und vor allem feiern wir, dass Gott uns liebt. Er liebt die Menschen ohne Wenn und Aber! Darum ist er selbst Mensch geworden, ganz einer von uns!

Jesus hat sich nicht gescheut, für diese Liebe sein Leben zu lassen am Kreuz.

Doch das war nicht das Ende. Gott hat ihn nicht im Stich gelassen. Er hat Jesus durch den Tod ins Leben geführt. Auferstehung nennen die Christen das. Sie glauben daran, dass der Tod auch für sie nicht das letzte Wort hat. Gott will Leben schenken über den Tod hinaus. Das feiern sie an jedem Sonntag!

Heute hat diese Feier für uns in Höntrop einen besonderen Akzent.

Wir beten für die Menschen, denen wir unseren Glauben verdanken.

Christen fallen schließlich nicht vom Himmel. Wir brauchen Vorbilder, Menschen, die Jesu frohe Botschaft überzeugend und ansteckend leben.

Menschen, die uns Mut machen für den nächsten Schritt!

Wie sehen die nächsten Schritte aus? Wie geht es weiter?

Es ist Jesus selbst, der uns dazu eine Empfehlung gibt: Wer unter euch der Erste sein will, der soll der Diener aller sein!

Ein Wort, wie für unser Fest gemacht!

Hier ist nicht Schulterklopfen angesagt!

Ein solches Jubiläum lädt ein, zu einer redlichen Auseinandersetzung:

Was macht es heute schwer, Christ zu sein?

Was können wir für die Menschen tun und was können wir für die Kirche tun, um der Liebe Gottes zum Durchbruch zu verhelfen?

Dazu hören wir heute im Gottesdienst: Jesus stellte ein Kind in die Mitte, nahm es in die Arme und sprach: Wer ein solches Kind um meinetwillen auf nimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat!

Glockengeläut aus MM einspielen, und leise unter folgendem Absatz ausklingen lassen)

Gleich beginnt unser Fest. Ich freue mich schon auf den Gottesdienst, in dessen Mitte heute wirklich ein Kind steht! Besser gesagt, vier Kinder! Vier Familien möchten, dass ihre Kinder getauft werden. Und zugleich wollen vier Erwachsene in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen werden. Sie haben sich sehr bewusst für den Glauben und für die Kirche entschieden. Auch das feiern wir heute.

Was man feiert, sieht man besser!

Allen, die heute ein Fest feiern, wünsche ich die Augen eines Kindes; einen wachen, offenen, unverstellten Blick für das, was unser Leben ausmacht und trägt!

Augen, die staunen und vor Freude strahlen können;

Augen, wie eine Einladung: Komm, wir feiern das Leben!

Copyright Vorschaubild: Freya Schmidt CCBY 2.0 flickr

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