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Kirche in WDR 4 | 30.12.2013 | 08:55 Uhr

„Weihnachten fängt Weihnachten erst an“

Liebe Hörerinnen und Hörer,

heute ist was los in Köln!

Schon direkt am Hauptbahnhof können Sie feierlich gewandeten Gruppen von Jungen und Mädchen begegnen. Sie kommen aus verschiedenen Städten im Land und tragen festliche Kleider, goldene Kronen und haben, einen selbst gebastelten Stern dabei. Es sind die Sternsinger.

Die Glocken des Kölner Doms erklingen zum großen Königstreffen. Denn heute versammeln sich die Sternsinger nicht nur aus dem Erzbistum Köln, sondern aus vielen deutschen Bistümern am Dreikönigenschrein, um die diesjährige Sternsingeraktion zu eröffnen. Die Kinder und Jugendlichen lassen sich für eine gute Sache in den Dienst nehmen und werden dazu feierlich ausgesandt. Sie brechen auf und ziehen von Haus zu Haus um den Segen des Christkindes zu den Menschen zu bringen. Das ist manchmal ganz schön abenteuerlich, weil sich hinter jeder Haustür andere Menschen, andere Schicksale verbergen.

Abenteuerlich war es schon damals, als der Stern die Weisen aus dem Morgenland nach Bethlehem geführt hat in ein unbekanntes Land, weit weg von der Heimat. Wie die Weisen damals machen sich die Sternsinger heute freiwillig auf den Weg. Anders dagegen müssen sich heute überall auf der Welt Männer, Frauen, Familien und Kinder auf den Weg machen und aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Zuhause verlassen – unfreiwillig. Ihr Leben steht meist unter keinem so guten Stern, wie das der heiligen drei Könige: Krieg, Verfolgung und Hunger bedrängt sie. Darum wollen die Sternsinger in diesem Jahr besonders für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit Segen bringen und Segen sein, ihnen ein Stück Heimat vermitteln. Als kleine Könige gewandet sind sie Segensbringer für die Menschen, die sie hier bei uns besuchen und für die Kinder in der Welt, für deren Zukunft sie sich engagieren.

Wenn die Sternsinger heute zum großen Treffen in den Kölner Dom kommen, könnte man mit einem neudeutschen, dem Fußball entlehnten Slogan auch sagen: „Sternsingen is coming home“. Denn hier in Köln liegen ja die Gebeine der Heiligen Drei Könige, auf die sich die heutigen Sternsinger berufen. Hier kommen die Sternsinger zusammen und bilden heute schon eine Vorhut für die große Wallfahrt im kommenden Jahr. Dann ist es 850 Jahre her, dass die Gebeine der Heiligen drei Könige nach Köln gebracht wurden

Übrigens: Die Segenszeichen CMB – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus – die die Sternsinger mit weißer Kreide über die Haustüren schreiben – erinnern auch daran, dass Gott allen Menschen zu allen Zeiten seine Nähe schenken will. Mit der Geburt des Gottessohnes an Weihnachten beginnt eine besondere Geschichte für die Menschen. Seine Nähe will Heimat schenken. Es ist an uns, dieses Geschenk anzunehmen.

Die Sternsinger jedenfalls sind davon überzeugt, dass Gott nicht nur Heimat schenkt, sondern auch die Wege des Lebens mitgeht und sie nie alleine unterwegs sind: - they never walk alone, um es noch Mal mit einem Slogan aus der Welt des Fußballs zu sagen.

Diese Erfahrung, dass Sie niemals alleine unterwegs sind wünscht Ihnen Markus Offner vom Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' in Aachen.

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