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Kirche in WDR 2 | 07.12.2016 | 05:55 Uhr

Weihnachtshoffnung

Autor: Dieses eine Weihnachtsfest wird er niemals vergessen – Als Chris Lass 15 Jahre alt ist, nimmt sich sein älterer Bruder das Leben. An Heiligabend.

O-Ton: Eine solche Ausnahmesituation, die hebelt alles aus. Und so war das auch bei uns. Ich hatte damals das Gefühl, so ein bisschen wie ein Beobachter das alles wahrzunehmen. Ich konnte also das gar nicht richtig fassen und glauben und wahrscheinlich erst recht nicht verstehen, was das bedeutet. Und das geht natürlich dann auch in die nächsten Weihnachtsfeste ganz stark mit ein.

Autor: Chris erlebt die Jahre nach dem Suizid seines Bruders als eine Art Reise, bei der die Tragik des Geschehenen nicht verblasst, sondern verarbeitet wird. Dabei hilft ihm der Glaube an den Gott, dessen Geburt an Weihnachten gefeiert wird. Mittlerweile ist Chris 33 Jahre alt, hauptberuflich Musiker und er freut sich auf Weihnachten. Denn neben der schönen Atmosphäre ist es eben der Hauptdarsteller des Weihnachtsfestes, Jesus, der Chris Anlass zur Freude gibt.

O-Ton: Unter anderem ist er der Spender der Hoffnung, die natürlich für mich am Weihnachtsfest ganz wichtig wird, nämlich die Frage: Gibt es nach dem Tod noch ein ´Danach´, gibt es ein sinnvolles Ende oder ein sinnvolles ´Weiter´? Das ist dadurch für mich an Weihnachten immer wichtig, weil Menschen immer auch an Weihnachten fehlen. Das ist nicht nur mein Bruder, sondern auch meine Oma oder mein Opa, die dann nicht mehr dabei sind.

Autor: Als Musiker liebt Chris vor allem den Gospel, ein Musikstil, dessen Lieder vor allem von der Liebe Gottes erzählen. Gospel bedeutet Evangelium, also gute Nachricht. Und weil diese gute Nachricht gut zur Weihnachtsgeschichte passt, hat Chris eine CD mit dem Namen ´Christmas Gospel´ veröffentlicht. Darauf sind bekannte Weihnachtslieder, von ihm produziert. Weihnachtslieder, die von Hoffnung in der Not handeln. Denn das ganze Setting der Weihnachtsgeschichte ist eine einzige Notsituation: Der Sohn Gottes kommt in völliger Mittellosigkeit auf die Welt. Im Stall. Seine Eltern, Maria und Josef befinden sich kurz nach seiner Geburt auf der Flucht und müssen, um das Leben ihres Sohnes fürchten.

O-Ton: Ich wollte, dass halt auch von diesen Nöten und dieser Hoffnung gesungen wird und nicht einfach nur von der Atmosphäre. Das war mir ganz wichtig, einfach, weil es für mich eine Gospel-CD ist und weil das eines der Kriterien ist, von denen ich glaube, dass sie einfach sehr viel Wert und Bestand haben.

Autor: So klingt ´Christmas Gospel´ dann auch. Trotz der feierlichen Streicher und schönen Solisten haben die Songs eine Tiefe, die die Weihnachtsgeschichte an sich ja auch hat. Da wird nicht irgendein Kind geboren, sondern Gott selbst kommt auf die Welt, um den Menschen Hoffnung zu geben Lieder wie ´Marys Boy Child´ oder ´Stille Nacht´ klingen mit diesen Infos und Chris Geschichte im Hinterkopf anders.

Und damals wie heute gilt: Die Hoffnung und Freude der Weihnachtsgeschichte ist nicht nur für die friedlichen und harmonischen Zeiten gedacht, sondern scheint vor allem mitten in die Tragödien und fiesen Zeiten des Alltags hinein. Auch 2016: Die Hoffnung bleibt.

Musik: … schlaf in himmlischer Ruh …. Schlaf in himmlischer Ruh.

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