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Kirche in WDR 2 | 14.11.2013 | 05:55 Uhr

Weil du mich lässt

Musik: Du bist da, wenn es dunkel wird. Du siehst mich an und endlich weiß ich, hier bin ich zuhause. Ich war echt am Ende, bevor du kamst.

Autorin: Weil du mich lässt, so heißt der Titel des neuen songs von Maite Kelly.

Doch wer ist dieses poetische Du – dieses Gegenüber das bedingungslos ja sagt. Auch zu den Schattenseiten. Es ist Florent Raimond – Maites Ehemann – mit dem sie seit 2005 verheiratet ist.

O-Ton: Weil mein Mann natürlich der erstliegende Mensch ist, der mich am meisten ertragen und tragen muss. Und das ist immer wieder staunend für mich zu sehen mit welcher Offenheit er mich annimmt.

Musik: Weil du mich lässt, Weil du mich liebst, Weil du mich so nimmst wie ich bin, Du gibst mir Kraft, wenn du mich anschaust.

O-Ton: Wenn jemand dich wirklich anschaut, ein Mensch oder ein Mann, das ist – glaube ich -das, was die meisten Frauen, wonach sie sich sehnen ist, dass ein Mann sie wirklich tief in die Seele anschaut, das ist heilend, das ist heilend, aufbauend, das macht groß.

Musik: Ob du wohl weißt, wie gut es tut. Ich bin in Sicherheit, wenn du mich in deine Arme schließt. Ich hätte nie geglaubt, dass es so was gibt.

O-Ton: Aber auch die Beziehung zu Gott ist halt so, dass man immer wieder erfahren kann, dass er einen mit weit offenen Armen entgegenkommt und einen Total so lässt wie man ist.

Musik: Weil du mich lässt, Weil du mich liebst, Weil du mich so nimmst wie ich bin.

Autorin: Dass ihr Mann von Gott geschickt worden ist, davon ist Maite Kelly überzeugt. Als junge Frau, wusste Maite, entweder schickt mir Gott einen Mann oder wenn nicht, dann werde ich halt Nonne. Wobei sie das Wort nicht mag. Sie spricht lieber von Gott geweihten Frauen.

O-Ton: Ich habe sehr lange darüber nachgedacht als Gott geweihte Frau meinen Weg zu gehen, aber ich wusste, das ist in Gottes Hand.

Autorin: Doch es kam anders. Als Maite mit einem befreundeten Priester an einem Pilgerort war, sagte er:

O-Ton: Maite, warum betest du nicht für deinen zukünftigen Mann, den gibt es doch schon. Der ist da. Und ich: Hm, warum soll ich für ihn beten. Weil er sucht nach dir und auch er sehnt sich nach dir. Und ich dachte: Mann der spinnt. Aber es hat gewirkt, weil dann war ich auf diesem Berg. Und dann hab ich gedacht: Ich versuch es mal.

Autorin: Zwei Jahre später begegnet Maite ihrem Mann. Er verliebt sich sofort in sie. Sie ist am Anfang etwas zögerlich.

O-Ton: Und ich hab erst, nachdem Florent und ich ein paar Wochen zusammen waren, erfahren, dass Florent in der gleichen Zeit am gleichen Pilgerort war und hat auch da diesen Stoßgedanke, dass er nach der wahren Person gesucht hat, ausgesprochen. Gott hat seine Wege und zwei Jahre vorher, wäre es nicht die richtige Zeit gewesen.

Autorin: Was für eine Liebesgeschichte. Einfach göttlich!

Musik: Es gibt keinen Raum und keine Zeit. Ich lass mich fallen, in deine weit, weit offenen Armen. In deine Ehrlichkeit, in deinen Universum. Ist so viel warme Herzlichkeit.

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