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Kirche in WDR 2 | 26.11.2013 | 05:55 Uhr

Wunder

Autor: Wer könnte keines gebrauchen? Na ja, wenigstens so ein kleines. Es muss ja noch nicht einmal so groß sein. Für die Liebe oder die Arbeit, das große oder das kleine Glück. Für Rettung und Hilfe. Ich mein´ Wunder ist Wunder eben. Also wer könnte keines gebrauchen? Es müsste ja nicht einmal für einen selber sein. Nur:

Musik: „Es ist so ne Sache mit den Wundern, erst kommen sie nicht, dann überfallen sie dich. Du brauchst dich nicht zu wundern, Wunder fragen, sie fragen nicht.“

Autor: Singen Sportfreunde Stiller. Tja. Da wären wir beim Problem. Kennt jeder: Wenn man ein Wunder braucht, kommt es nicht. Meistens. Wenn doch, ist es natürlich großartig. Aber das passiert doch eher selten. Es ist schwierig mit den Wundern. Manch einer hat die Hoffnung schon aufgegeben. Auf ein Wunder. Zumal auf ein ganz persönliches.

Musik: „Jetzt ist es wieder passiert und ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich nie mehr vergess, das alles möglich ist und es kann immer sein, sie meinen dich.“

Autor: Das alles möglich ist? Das Wunder mich meinen? Ehrlich jetzt? Der Sänger ist ja noch jung. Und erfolgreich. Da ist es natürlich leicht an Wunder zu glauben. Und alles für möglich zu halten.

Na ja. Oder man hat keine andere Wahl mehr – wenn noch irgendetwas besser werden soll. Und man alles versucht hat. Und „alles“ nicht reicht. Weil man es einfach nicht schafft. Weil es einfach nicht geht. Und das Leben kein langer Fluss ist. Und ruhig schon mal gar nicht, sondern eher eine Sackgasse.

Musik: „Es ist so ne Sache mit den Wundern, erst kommen sie nicht, dann überfallen sie dich. Du brauchst dich nicht zu wundern, Wunder fragen, sie fragen nicht.“

Autor: Nichts zu machen also? Nicht ganz – mein ich.

Musik: „Jetzt ist es wieder passiert und ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich nie mehr vergess, das alles möglich ist und es kann immer sein, sie meinen dich.“

Autor: Darum geht es. Es für möglich zu halten. Das mir ein Wunder geschieht. Das etwas Wesentliches in meinem Leben und in mir geschieht, was ich allein nicht tun, nicht verändern kann. Dass ich es für möglich halte. Wenigstens ein bisschen. Es geht um das alte christliche Vertrauen darauf, dass Gott für uns tun wird, was wir selbst nicht tun können.

Musik: Nenn es Kitsch, nenn es platt, nenn es nicht von dieser Welt Doch wenn sie dich treffen Dann grüße sie freundlich Denn es kann immer sein, sie meinen dich.

Autor: Es geht um was. Immer. Gib nicht auf, bevor das Wunder geschieht in deinem Leben.

Musikinformation:

CD-Name:New York, Rio, Rosenheim

Track-Name/-Nr.:Wunder fragen nicht, Track 12

Interpret:Sportfreunde Stiller

Label:Vertigo Berlin (Universal)

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