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Kirche in WDR 2 | 25.06.2014 | 05:55 Uhr

Zwischen Himmel und Erde

Atmo: Klettern im Hochseilgarten / Kommandos

Autor: Wow. Ist das hoch! Ich muss den Kopf in den Nacken legen, um die zu sehen, die ganz oben klettern. Zehn Meter hoch ist das Stahlgerüst. Ein Hochseilgarten, hineingebaut in eine Kirche. Auf den Bänken liegen Helme und Gurte. Eine Hängebrücke, ein Netz, frei schwebende Holzbalken – überall klettern Kinder und Jugendliche. Wir sind in der „factory church“, einer Jugendkirche in Hückelhoven im Kreis Heinsberg.

O-Ton: Sich herauszufordern, sich herausgefordert zu fühlen, an seine Grenzen zu gehen, Ängste zu überwinden, sich auf andere zu verlassen, für andere Sicherheit zu bieten, alle diese Elemente kann man in einem Hochseilgarten sehr gut vor Augen führen und gut bearbeiten.

Autor: Sagt Achim Kück, der Gemeindereferent, der mit seinem Team die Idee ausgeheckt hat. „Zwischen Himmel und Erde“ heißt die Aktion. Und die macht erst mal Spaß!

O-Ton Lukas: Da musste man so an `ner ziemlich dünnen Strickleiter hochklettern...

O-Ton Selina: ... die war eigentlich Handgröße, wo man sich die Füße da reinquetschen musste, damit man überhaupt hochkommt, ...

O-Ton Lukas: ...und dann über so ne Brücke, dann wieder in die Mitte der Brücke und sich abseilen lassen.

O-Ton Franziska: das fand ich eigentlich am besten, weil du hast halt zuerst gedacht, hm, das will ich vielleicht doch nicht machen, aber dann hat man’s halt trotzdem gemacht und dann macht’s halt auch total Spaß.

Atmo: Hochseilgarten

O-Ton Paulina: Am meisten Spaß gemacht hat das frei hängende Seil, man hatte einen Fuß in einer Schlaufe stehen ... und musste sich dann aus eigener Körperkraft hochziehen.

O-Ton Lukas: Dann war da noch ein so ein Netz, da musste man hochklettern, das war ziemlich wackelig.

O-Ton Franziska: Da denkt man halt zuerst, das ist leicht, das schaff ich, aber es ist halt echt schwierig und man denkt dann halt, jetzt fall ich.

Autor: Wirklich fallen kann man nicht. Denn jeder ist mit Gurt, Karabinerhaken und Seil gut gesichert.

Autor: Die Kinder und Jugendlichen sind immer in kleinen Teams unterwegs.

O-Ton Lukas: Also der eine sichert und der andere klettert bzw. andersrum.

O-Ton Paulina: Es ist schon nen gutes Gefühl, wenn man weiß, da unten steht jemand und sichert einen und dem kann man auch vertrauen, dass der einen nicht einfach fallen lässt. ... Man fühlt sich eben frei.

O-Ton Erwachsener: Das ist auch Sinn der ganzen Geschichte, ...

Autor: Sagt einer der Erwachsenen aus dem Team der Jugendkirche.

O-Ton Erwachsener: ...sich einfach aufeinander verlassen können, dass nichts passiert, dass selbst wenn ich daneben trete, dass der andere mich hält.

Autor: Das alles erleben die Kinder und Jugendlichen nicht irgendwo, sondern in dieser Kirche. Wer über die Brücke geht oder sich von einem Hängebalken zum nächsten hangelt, guckt unweigerlich nach vorn auf das Kreuz.

O-Ton Kück: Wir sagen schon mal Leuten, die Angst haben, such dir einen Fixpunkt, worauf du dich orientierst, ich sag mal so, sie können fast gar nicht anders, als genau in dieses Kreuz hinein zu schauen.

Autor: Viele denken dann automatisch auch über ihren Glauben nach.

O-Ton Kück: In der Reflexion kommt das dann auch schon mal. Worauf hast du dich denn fixiert? Ja auf das Kreuz. Pause. ... Ja in meinem Leben orientiere ich mich auch schon mal nach dem Kreuz, oder suche da Halt drin.

Autor: Vieles, was man braucht, um die Herausforderungen des Lebens zu bestehen, lässt sich genau hier erfahren. Das sagen jedenfalls die Kinder.

O-Ton Franziska: Man muss dem andern vertrauen können und aber auch sich selbst, ... und wenn man jetzt nicht sagt „ich schaff das“, dann kann man’s auch nicht schaffen.

O-Ton Selina: Man soll sich trauen. Dass man die Angst einfach überwindet.

O-Ton Hendrik: Dass man im Team arbeiten muss.

O-Ton Lorenzo: Dass man sich gegenseitig helfen sollte.

O-Ton Paulina: Also auf jeden Fall braucht man das Vertrauen in die Menschen, die einen sichern.

Autor: Und dann gibt’s da zwischen Himmel und Erde ja noch einen, der aufpasst und sichert. Sie wissen schon. Auch hier gilt:

O-Ton Lukas: Es kommt eigentlich am meisten auf Vertrauen an.

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