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Kirche in WDR 2 | 06.11. 2018 | 05:55 Uhr

KI-künstliche Intelligenz

Autorin: Ich komme gerade von einer Tagung aus München, da war das Thema KI.

Autor: KI-was ist das?

Autorin: Künstliche Intelligenz!

Autor: Und bist Du intelligenter geworden?

Autorin: Auf jeden Fall!

Autor: Künstlich? Oder ist das eine natürliche Intelligenz, die Dich auszeichnet?

Autorin: Ich hoffe, das ist noch eine natürliche.

Autor: Ich kenn Autos, die denken können. Ich hab mir jetzt ein Auto gekauft. Künstliche Intelligenz. Also autonomes Fahren. Das selber einparken kann. Also, unglaublich, das so was geht.

Autorin: Also, KI hat ja was Gutes und was Schlechtes. Ich glaube nicht, dass KI hier irgendwann die Herrschaft übernehmen wird. Es gibt ja so Freaks in Silicon Valley, die das glauben, dass wir dann irgendwann nur noch die Sklaven dieser Maschinen sind. Also, ich finde KI zum Beispiel gut, wenn es darum geht, Krebszellen zu finden. Gegen autonome Autos habe ich auch nichts. Schwierig wird es natürlich bei anderen Geschichten.

Autor: Na ja, bei Autos ist ja jetzt schon die Frage jetzt. Es gibt Situationen, wo man sich vorgestellt hat, es gibt einen Unfall und wie reagiert dann das Auto. Es gibt einen Beispielfall: Da ist ein Kind oder ein Senior und da muss sich das Auto spontan entscheiden, also du kommst nicht aus dem Dilemma raus, einen musst du überfahren, wen überfährst du. Wie programmierst du den Computer vorher?

Autorin: Geht das denn? Ich meine kann man denn überhaupt so programmieren?

Autor: Ja, die Autofirmen, können ja große oder kleine Menschen, dicke oder dünne Menschen können die ja erkennen und sich entsprechend verhalten. Im letzten Jahr hat sogar der Ethikrat sich dazu verhalten und hat gesagt: Es dürfe auf keinen Fall sein, dass man in diese Computer einprogrammiert, welches Leben besonders menschenwürdig ist und welches nicht.

Autorin: Aber dann ist das natürlich ein Problem. Dann wird das ja mit dem autonomem Fahren gar nicht funktionieren.

Autor: Ich wüsste auch gar nicht wie. Also, ich sehe die Grenzen. Verantwortung abgeben, können wir am Ende glaube ich nicht. Das ist wichtig bei all dieser künstlichen Intelligenz.

Autorin: Oder in Österreich. Da werden jetzt die Arbeitslosen sortiert: In Arbeitslose, die sowieso nichts können, ja und nichts mehr werden und die, die eventuell noch eine Chance haben und die, die gute Chancen haben.

Autor: Da entscheiden die Arbeitsämter quasi per Computer, per Maschine wer gefördert wird und wer nicht gefördert wird.

Autorin: Ja, genau. Und dann fallen vielleicht die Ausländer schon mal raus oder die Frauen oder ...

Autor: Es geht um das Menschenbild, das finde ich wichtig, am Ende ist die Frage, um unser christliches Menschenbild, dass jeder Mensch einzigartig ist und wertvoll ist und man Menschen nicht als Bessere oder Schlechtere klassifizieren kann.

Autorin: Der Mensch ist ja dafür geschaffen in Beziehung zu treten, mit anderen Menschen, mit Gott, mit wem auch immer. Aber bestimmt hat Gott uns Menschen nicht geschaffen, damit wir enge Beziehungen zu Maschinen aufbauen.

Autor: Und Gott hat uns auch nicht geschaffen, die Verantwortung, die wir haben, an Maschinen abzugeben.

Autorin: Pastorin Sabine Steinwender- Schnitzius

Autor: Pfarrer Joachim Gerhardt

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