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Kirche in WDR 2 | 16.05.2020 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

Morgen abend ist es wieder soweit. Ein neuer WDR-Tatort. Die Kölner Kommissare Ballauf und Sche­nk ermitteln.

Ein Schuss aus nächster Nähe, direkt ins Herz. Er war sofort tot. Professor Klaus Kröger, 44, Chefarzt einer psychiatrischen Klinik.

 

Im Tatort “Gefangen” führt es die beiden Kommissare in die Klinik des Opfers. Dort begegnen sie einer jungen Frau mit Wahnvorstellungen.

Kröger hat mich mit seinen Scheißmedikamenten ruhiggestellt, obwohl ich längst gesund bin. - Warum hätte er denn sowas machen sollen? - Das hier ist die geschlossene Abteilung. Da kann er tun, was er will. - Kann es nicht sein, dass Sie sich das alles nur einbilden?

 

Immerhin nimmt Julia Frey, so heißt die Patientin, wahr, dass mit Ballauf was nicht stimmt.

Sie sehen traurig aus. Und wütend. Vor allem wütend. Sie haben Angst, die Kontrolle zu verlieren. Sie versuchen, sich dagegen zu wehren, aber Sie schaffen’s nicht. Und nachts liegen Sie wach, weil Sie nicht schlafen können. - Sie sehn ja ne ganze Menge. - Sie doch auch, oder nicht?

 

Ballauf hat in der Tat ein Problem. Vor Monaten, es war in der Folge “Kaputt” im letzten Juni, hat er im Einsatz eine junge Kollegin erschossen. Jetzt leidet er unter Albträumen und Schuldgefühlen.

Ich hab das Gefühl, verrückt zu werden. Dass ich genauso durchgeknallt bin wie die ganzen Bekloppten in Krögers Klinik. - Du bist nicht verrück! Kein bisschen! - Aber Freddy, sie ist da! Ich kann sie sehen. Ich kann sie hören. Ich sag: Hau ab! Aber sie haut nicht ab. Und wenn sie abhaut, dann warte ich voller Panik darauf, dass sie wieder auftaucht. Dann geht die ganze Scheiße von vorne los!

 

Kein Wunder dass Ballaufs Trauma auch die Arbeit belastet, Zwischen ihm und Schenk knistert es, obwohl Schenk seinem Kollegen gerne helfe würde. Aber er kommt nicht richtig an ihn an.

He, Max, so geht das nicht! Ich will Dir helfen und du willst nicht drüber reden. Ok, halt ich meine Klappe. Aber macht’s das besser? Nein! Lass uns einfach unseren Job machen! Und Du? Vergräbst Dich in Dich selbst! Lässt Dich von Schuldgefühle auffressen, für die es keinen Grund gibt!

 

Ja, das gibt es: Menschen, die mit ihrer Schuld nicht fertig werden, die versagt haben, unachtsam gewesen sind; das Gefühl, an einer bestimmten Stelle einen Riesenfehler gemacht zu haben. Das kann eine regelrechte Qual sein. Und wie gut, wenn man dann jemanden hat, mit dem man drüber reden kann, der einem hilft, die eigenen Schuldgefühle wahrzunehmen und irgendwann sogar zu verarbeiten. Aber ich weiß leider auch: Das gelingt nicht immer. Manchmal verfolgt die eigene Schuld einen ein Leben lang. 

 

Ich glauben daran, dass es Vergebung und Versöhnung gibt - und zwar unabhängig von der Qualität einer Begleitung oder sogar Therapie, so wichtig die auch sind. Von dem Gott, an den ich glaube, heißt es, dass er barmherzig ist. Und dass er sein Volk nicht vernichtet hat und nicht verlassen. Denn er ist versöhnlich und groß im Verzeihen (vgl. Neh 9,31; Jes 55,7).

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