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Kirche in WDR 4 | 13.06.2020 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

 

Das Musikbusiness auf großer Leinwand: Nach dem Corona-Lockdown geht es ja endlich wieder los für die Kinofreunde. Einer der neuen Filme ist gerade „The High Note“. Er handelt von der Pop-Diva Grace Davis und ihrer persönlichen Assistentin Maggie. Die ist völlig überarbeitet und muss dem Popstar jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Dabei träumt sie eigentlich von einer eigene Karriere als Musikproduzentin, erzählt sie ihrer besten Freundin. Doch die holt sie ganz schnell wieder auf den Boden der Realität zurück.

O-Ton: Du bist auf dieser Welt nicht der einzige Mensch für sie. Das weiß ich, aber wenn du der 12-jährigen Maggi gesagt hättest, dass sie mal für Grace Davis arbeitet... Ich meine, Sie ist eine Ikone! Das ist ein Traumjob! Oder zumindest das Tor zum eigentlichen Traumjob. Das ist wohl eher das Tor zum Stockholm-Syndrom. Weißt du was, jetzt hör gut zu: Diese Frau kennt noch nicht einmal deinen Nachnamen. Doch tut sie – manchmal. Du glaubst doch wohl nicht allen Ernstes daran, dass du ihre Produzentin wirst. Doch!

Maggie lässt sich von ihrem großen Traum nicht abbringen. Als persönliche Assistentin steht sie dem Popstar Davis auch in schwierigen Zeiten zur Seite. Zum Beispiel als Davis die Stimme fehlt und sie sich gegen ihren Musikproduzenten durchsetzen muss. Denn der will, dass Davis schön nach seiner Pfeife tanzt.

O-Ton: Du hast gesagt: Diesmal hörst du auf mich. Ich will einfach nur auf Nummer sicher gehen. Damit wir etwas Geld verdienen. Das ist armselig! Nein du bist armselig. Weil du mit mir streitest, obwohl du deine Stimme schonen sollst. Ich entscheide selbst, was ich als nächstes mache.

Konkret heißt das: Nach all den Jahren als Popstar will sie nicht mehr ihre alten Songs singen, sondern ein ganz neues Album herausbringen. Doch in der männerdominierten Musikbranche scheint das aussichtlos und sie hat ihr neues Album eigentlich schon aufgegeben.

O-Ton: Es geht um Vertrauen und um Hingabe. In der gesamten Musikgeschichte hatten nur fünf Frauen über 40 einen Nummer-1-Hit. Und nur eine von ihnen war schwarz... Es ist nicht zu spät für dich!

„The High Note“ läuft jetzt im Kino und ist auch bei Streaming-Diensten verfügbar. Und hoffentlich kommt das Film-Business nach Corona genauso wieder auf die Beine, wie die Musikbranche, um die es in dem Film ja geht. Es gibt so viele Künstler, die gerade kämpfen müssen. Und natürlich geht es in deren Job um Vertrauen und Hingabe. Aber es geht auch um Talent. Und darum, nicht aufzugeben.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch einzigartige Begabungen und Talente von Gott geschenkt bekommen hat. Beim manchen schlummern die Talente vielleicht noch, andere haben sie schon entdeckt. Und dann sind da die vielen, die entmutigt sind. Weil sie immer wieder gesagt bekommen: Du kannst nichts, du hast es nicht drauf. Das erstickt alle Talente im Keim. Gerade in dieser Zeit braucht es aber Menschen, die andere ermutigen, nicht entmutigen. Lasst uns Wertschätzungs-Meister werden! Indem wir in der Begegnung mit anderen den Blick auf die guten Fähigkeiten lenken und die ansprechen. So können Talente wachsen und entmutigte Menschen aufblühen. Klar: Nicht jeder wird zu einer Popdiva werden. Besser nicht. Aber: jeder sollte sein Leben meistern können mit dem, was er oder sie auf den Weg mitbekommen haben.

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