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Kirche in WDR 2 | 29.03.2019 | 05:55 Uhr

Klimastreik

An diesem wie an jedem Freitag werden wieder Schülerinnen und Schüler für den Schutz des Klimas der Erde streiken. Ihr Motto: Wieso sollen wir für eine Zukunft lernen, die es angesichts des ungebremsten Klimawandels gar nicht geben wird?

Initiiert wurden die –mittlerweile weltweiten Schülerstreiks für das Klima- von einer 16 jährigen Schwedin: Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg.

Seit dem Rekordsommer 2018 demonstriert sie jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament in Stockholm gegen die Klimapolitik. Zur Unterrichtszeit. Bei jedem Wetter.

Greta Thunberg ist eine besondere Jugendliche. Sie lebt mit dem Asperger Syndrom, einer Form des Autismus, die es den Betroffenen schwer macht mit anderen in Kontakt zu treten. So sind Menschen mit Asperger oft besonders kompromisslos ehrlich in ihrer Kommunikation.

Greta Thunberg hat im Dezember 2018 In einer Rede vor dem UN Generalsekretär gesagt: „ Die Veränderungen kommen – ob Sie es mögen oder nicht. Und weil sich unsere Staatschefs wie Kinder verhalten, müssen wir Kinder nun die Verantwortung übernehmen, die sie schon lange hätten übernehmen müssen.“

Im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern war es ein Kind, das ausgesprochen hat, was alle wussten und sahen: Dass der Kaiser nackt war.

Wir alle wissen, dass der Klimawandel im vollen Gange ist. Die Daten und Fakten sind bekannt, die unausweichlichen Folgen auch. Trotzdem leben die meisten Menschen so, als ob es schon gut gehen werde. Oder die Fakten werden einfach zu Fake News erklärt – der Kaiser ist doch gar nicht nackt! Und so steigt der Ausstoß an Klimagasen von Jahr zu Jahr.

Greta Thunberg und die anderen Jugendlichen wollen das sich etwas ändert. Und zwar sofort. „Die Klimakrise ist bereits gelöst,“ sagt sie. “Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist aufzuwachen und uns zu verändern.“

Jesus aus Nazareth sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn ihnen gehört das Reich Gottes.“ und bringt den Kinder damit größte Wertschätzung entgegen. Kindermund tut bekanntlich Wahrheit kund.

Auch wenn die streikenden und demonstrierenden Jugendlichen den Kinderschuhen längst entwachsen sind – sie sprechen die unbequeme Wahrheit aus, dass der Klimawandel uns alle angeht: Die hohe Politik und die Unternehmen, aber auch mich und Sie – die wir alle in unseren Autos fahren, in den Urlaub fliegen, zu viel Fleisch essen und so viel mehr CO2 produzieren, als unsere Erde verkraften kann. Veränderungen tun oft weh, weil man Gewohntes und Liebgewonnenes nicht gerne aufgibt. Aber anders wird es nicht gehen.

Es liegt an uns – an Ihnen und an mir, ob es sich für unsere Kinder und Enkel noch lohnt, zur Schule zu gehen.

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