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Kirche in WDR 4 | 01.11.2019 | 08:55 Uhr

Allerheiligen


Heute hast Du Namenstag!  Nein, mein Namenspatron ist doch der Heilige Franziskus am 4.Oktober. Doch, heute ist ja Allerheiligen. Dieser kleine Wortwechsel ist hier im Rheinland verbreitet. So banal er auch klingt, bringt er doch den Sinn des Festes gut auf den Punkt.

Wir werden daran erinnert, dass der Himmel offen ist für uns alle. Die Heiligen sind schon vorausgegangen. Wir sind eingeladen, nachzukommen. Ja, wir gehören jetzt schon dazu. Im Epheserbrief in der Bibel schreibt der Heilige Paulus: "Ihr seid jetzt nicht, mehr Fremde‚ ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ Was will man mehr?!

Damit es ganz rund wird, kommt morgen noch das Fest Allerseelen dazu. Es ist die Gemeinschaft der Lebenden und der Toten, die uns bewegt. Und zwar auch im direkten Wortsinn: wir bewegen uns auf den Friedhof zu den Gräbern der Verstorbenen. Viele tun dies auch schon heute, weil ja arbeitsfrei ist, an Allerheiligen; an Allerseelen nicht.

Ein kurzes Wort der Bibel fasst den Kern der Festes zusammen: "Unsere Heimat ist im Himmel". Wir sind die einzigen Wesen auf der Welt, die sich ihres eigenen Todes bewusst sind. Also ist es gut, über die Schwelle des Todes hinauszublicken.

Drei praktische Angebote in unserer Gemeinde helfen dabei.

Erstens:  Wir haben die Angehörigen der Verstorbenen des vergangenen Jahres angeschrieben und sie eingeladen zu den Gottesdiensten an Allerheiligen. In den Heiligen Messen werden die Namen der Verstorbenen verlesen. Jeweils nach vier Namen spielt unser Organist ein ruhiges Stück auf der Orgel. Zu dieser Messe kommen viele Menschen.

Zweitens: Auf dem städtischen Friedhof lädt unsere Gemeindereferentin in der Trauerhalle ein zum Trauercafé. Von 14 bis 17 Uhr, zu Kaffee und Kuchen, mit einer Besinnung alle halbe Stunde. Die Überschrift auf dem Infoblatt dazu lautet: Ich gebe der Trauer Raum und schöpfe daraus Kraft.

Drittens: Morgen, an Allerseelen, laden wir ein zum Sakrament der Krankensalbung. Viele verstehen die Krankensalbung als „letzte Ölung“. Dabei ist sie ein Sakrament der Stärkung auf dem Weg der Krankheit. Und ganz praktisch wird es mit der Stärkung daher auch: Nach dem Gottesdienst ist gemeinsames Kaffeetrinken im Pfarrsaal. Wer nicht gut zu Fuß ist wird zu Hause abgeholt mit dem Kleinbus.

Alle drei Angebote unterstreichen:  Du gehörst dazu, zur Gemeinschaft der Heiligen. Keiner ist eine Insel, niemand lebt für sich allein. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass sie dies spüren, gerade jetzt an Allerheiligen und Allerseelen.

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