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Kirche in WDR 4 | 16.11.2019 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

Das Jahr 2040. Das bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch Science-Fiction. Fliegende Autos, Raumschiffe und sowas. In Wahrheit aber ticken die Uhren. Noch 11 Jahre haben wir bis zu dem Zeitpunkt, den die Vereinten Nationen als Tag der Entscheidung bezeichnen. Wenn wir bis dahin nichts an unserem Umgang mit der Umwelt ändern, wird es zu spät sein. Ein Grund zum Verzweifeln? Nicht unbedingt.

Ton: „Ich heiße Damon, und das ist meine Tochter Velvet. Ihr größtes Problem ist die abstrakte Kunst der Schlafrichtung, doch bald wird sie mit schnell voranschreitender Umweltzerstörung konfrontiert sein. Wie könnte die Welt 2040 für unsere Tochter aussehen, wenn wir nur die grandiosen Strategien nutzen, die es heute schon gibt?“

Der australische Filmemacher Damon Gameau will sich nicht vom Pessimismus mitreißen lassen. Er will ein Bild, ein realistisches Bild, unserer Welt zeichnen, wenn wir uns nur einen Ruck geben, wenn wir unseren Umgang mit CO², mit Brennstoffen und Plastik ändern. Aus diesen Gedanken hat er den Dokumentarfilm „2040: Wir retten die Welt“ gemacht, der ab jetzt in den deutschen Kinos läuft.

Ton: Kinder: Ich wünsche mir, dass das Abholzen der Wälder aufhört, das wäre cool, wirklich spitze, die Erde mehr respektieren.

Der Clou daran: Alle Ideen und Auswege, die er in diesem Film aufzeigt sind realistisch und heute umsetzbar. Keine Zukunftsmusik. 10 Milliarden Menschen könnten mit Nährstoffen aus Meerespflanzen versorgt werden, 5 Millionen Häuser in Bangladesch werden mit Solarenergie betrieben. Daran müssen wir anknüpfen, findet der Filmemacher. Und er meint das nicht, weil es um so eine vage Sache wie „Umweltschutz“ geht, sondern, weil er seiner Tochter noch ins Gesicht sehen möchte.

Ton: Was habt ihr euch damals gedacht? Manchmal wohl nicht viel …

Der Kern seiner Botschaft heißt Hoffnung. Wir brauchen Kreativität, Inspiration, Motivation, aber vor allem Hoffnung, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Durch Greta Thunberg und „Fridays for Future“ wird die Welt im Moment wachgerüttelt. Und auch wenn die Regierungen von Staaten wie den USA und Brasilien sich vom Klimaschutz abwenden, auch wenn nicht mal Deutschland sich zu einem umfassenden Klimapaket durchringen kann, macht es doch Hoffnung, wie viele Menschen überall auf die Straßen gehen, wie sehr sich die Zivilgesellschaft einsetzt, wie vielen Menschen nicht egal ist, wie die Zukunft unseres Planeten aussieht.

Die Hoffnung ist dabei eine zutiefst christliche Tugend. Mehr noch, Theologen bezeichnen die drei Werte Glaube, Liebe und Hoffnung, als „göttliche Tugenden“, die Grundsätze für das Handeln des Christen sein sollen. – Auch ein Grund, dass sich Papst Franziskus für die Umwelt einsetzt. Eine Revolution war es, als er 2015 in seinem Schreiben „Laudato Si“ erstmals davon gesprochen hat, dass es auch die Verantwortung des Christen ist, das „gemeinsame Haus“, also unseren Planeten, zu bewahren. Seitdem engagiert sich auch die Kirche umso mehr für die Bewahrung der Schöpfung, den Umweltschutz.

Wenn der Filmemacher Damon Gameau also Leute wie Greta Thunberg und Papst Franziskus mit seiner Botschaft der Hoffnung hinter sich hat: Dann ist das doch Grund genug auch selber mit anzupacken. 

Ton: Wie soll dein 2040 aussehen? Meine Zukunft soll einfach gut sein.


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