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Kirche in WDR 2 | 09.08.2019 | 05:55 Uhr

Die Kinderstadt

Bei uns gibt es jetzt in den Schulferien die Kinderstadt HöVi-Land. Benannt nach unsern Stadtteilen Höhenberg und Vingst, eben HöVi. 630 Kinder sind dabei, aufgeteilt in dreißig Gruppen. Über zweihundert Erwachsene engagieren sich, begleiten die über 150 Ausflüge, kochen frisch im Küchenzelt, betreuen das Café. Auch ein Arzt ist immer dabei auf dem Platz in einem Wäldchen, das fußläufig erreichbar ist.

Am wichtigsten sind die jugendlichen Gruppenleiterinnen und -leiter, dieses Jahr 116 an der Zahl. Seit Februar wurden sie ausgebildet, Erste Hilfe, Gruppenpädagogik, Rechtsfragen – also etwa: wie gehen wir nicht übergriffig mit Kindern um. An Abenden und einem gemeinsamen Wochenende in der Jugendherberge in Nideggen. Sie verstehen sich als Vorbilder der Kinder; jetzt in der Kinderstadt, aber auch später das ganze Jahr über im Veedel.

Was ist ihr Lohn? Keine und keiner bekommt Geld.

Der schönste Lohn ist wohl, dass beim Abschied am letzten Tag alle Kinder weinen werden. Jedenfalls war es in den vergangenen 25 Jahren so. Die Kinder heulen, weil es zu Ende ist, aber hoffentlich auch in Vorfreude auf das nächste Jahr. Denn alle denken, dass es HöVi-Land ewig geben wird.

Woher diese Hoffnung? Weil es einfach wunderbar ist, sich in der Kinderstadt zu engagieren. Wenn man die Kinder fragt: Was willst Du denn später mal werden, sagen viele: HöVi-Land-Leiter! Und die Leiterinnen und Leiter sagen: Ich will gerne jetzt zurückgeben, was ich als Kind im HöVi-Land erlebt habe.

Ein Kind wurde für einen Film im ARD-Morgenmagazin gefragt: Was ist denn das Schönste hier. Die Antwort: Dass wir hier zusammenhalten, und die andern Dinge.

Das bringt es auf den Punkt. Die "andern Dinge" sind egal, wenn der Zusammenhalt stimmt. Natürlich Sind die andern Dinge schön: Schwimmbad, Workshops, Ausflüge, Kistenklettern, Bastelangebote.

Die Kinder schlafen nicht in der Kinderstadt, sondern zu Hause. Abends sind sie geschafft, auch die Leiterinnen und Leiter. Am nächsten Morgen geht es dann wieder los.

Das Geheimnis, dass es jetzt zum 26. Mal funktioniert, ist wahrscheinlich, dass es die Menschen aus dem Veedel selber schaffen. Zum Beispiel das Technik-Team. Eine Woche Aufbau der Kinderstadt, Abbau an einem Tag. Das bewundern alle. Oder die Rentner, die jede Nacht die Kinderstadt bewachen...unverzichtbar! Es kommt also auf jeden an, jeder Beitrag zählt! Ob Regen oder Sonnenschein: alle haben die Sonne im Herzen, weil die Kinder dankbar sind.

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