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Kirche in WDR 2 | 24.01.2020 | 05:55 Uhr

Welttag des Wortes Gottes

Morgen ist der Welttag des Wortes Gottes, zum ersten Mal!

Das hat sich Papst Franziskus ausgedacht. Dieser Tag soll ab jetzt jedes Jahr am 3. Sonntag im Januar stattfinden. Es geht dem in Papst darum, die Worte der Bibel noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Am besten wäre es, wenn übermorgen in allen Kirchen die Bibel besonders präsentiert würde, schlägt Papst Franziskus vor.

Im Kleinen geschieht das ja in den katholischen Kirchen jeden Sonntag, wenn der Priester das Evangelium aus der Bibel vorliest. Rechts und links von ihm stehen Messdienerinnen mit Kerzenleuchtern. Mit dem Weihrauchfass inzensiert der Priester die Bibel, beräuchert sie als Zeichen der Verehrung.

Evangelische Christen mag der neue Welttag des Wortes Gottes erfreuen, steht für sie doch die Bibel im Mittelpunkt ihres Glaubens. In der Katholischen Kirche ist dies erst seit dem Konzil wieder so. Der Papst schreibt in seinem Brief zu dem neuen Welttag, dass das 2. Vatikanische Konzil einen "großen Impuls für die Wiederentdeckung des Wortes Gottes" gegeben habe.

Nun muss die Bibel ja erklärt werden. Vieles ist sonst nicht verständlich. Vor, kurzem noch, im Advent, habe ich den Kindern erklärt, was ein Pflug ist, als das schöne Wort verlesen wurde: "Schwerter zu Pflugscharen". Woher sollten sie wissen, was ein Pflug ist? Denn bei uns in der Großstadt gibt es keine Bauernhöfe. So habe ich einen Spielzeuglastwagen mit Schneepflug gezeigt. Aha, das kannten sie. Von da aus war es dann ein leichter Schritt zum Pflug auf dem Acker. Allerdings habe ich mir vorgenommen, an einen alten Eisenpflug zu kommen, um den Kindern live zu zeigen, wie pflügen früher ging. In der Zeit, als es noch keine Traktoren gab.

Die Predigt im Gottesdienst ist dafür da, die Texte der Bibel auszulegen. Der Papst drängt auf eine intensive Vorbereitung. Er schreibt: "Die Auslegung der Schriftlesungen kann man unmöglich improvisieren. ... Wenn man innehält, um den Bibeltext zu meditieren und in Gebet zu betrachten, dann wird man fähig, mit dem Herzen zu sprechen um die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erreichen". Der Papst meint: Auf keinen 'Fall soll die Predigt zu lang sein! Wir Rheinländer drücken es so aus: Man kann über alles predigen, aber nie über 10 Minuten!

Mein Lieblingstext in der Bibel ist das Buch Tobit. Kurz und knackig, eine Entwicklungsnovelle, in einer Viertelstunde gelesen. An einer Stelle kommt ein Hund vor; danach ist klar: alles wird gut! Schauen Sie doch mal in Ihre Bibel rein, ob Ihnen dieser Teil des Ersten Testamentes auch so gefällt.

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