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Kirche in WDR 4 | 28.12.2019 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung


Es ist mal wieder so weit. Var vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxie…

" Star Wars Titelmelodie"

Für Science Fiction-Freunde ist es fast schon historisch, was im Moment in den Kinos passiert. 1977 hat der erste Star Wars-Film die Kinowelt verändert. Das Weltraum-Märchen rund um Luke Skywalker und Darth Vader begeistert seitdem Generation für Generation. Mit „Star Wars: Episode 9“ kommt diese epische Geschichte nun zu ihrem Ende.

"Wir sind nicht allein. Viele Leute werden mit uns kämpfen, wenn wir sie anführen."

Zur letzten großen Schlacht lädt der Film ein. Der letzte Kampf zwischen der „Ersten Ordnung“ und dem galaktischen Wiederstand. Gleichzeitig aber auch zum Kampf zwischen Jedi-Rittern und Sith-Kriegern, dem letzten Kampf zwischen Gut und Böse.

Klingt schon fast nach Religion, oder? Tatsächlich sprechen die „Krieg der Sterne“-Filme von je her schon grundsätzliche Fragen der Spiritualität an. Die Fans sehen das wohl auch so, wenn auch mit einem Augenzwinkern. Bei Volkszählungen in Australien und einigen anderen Ländern haben 2001 zehntausende Bürger ihre Religion mit „Jedi“ angegeben, sodass diese Religion auch offiziell im Bürgerverzeichnis aufgelistet werden musste.

Ist da aber etwas dran? Ist die Star Wars-Philosophie eine Religion? Gibt es vielleicht sogar Parallelen zum Christentum? Schaut man sich die Filme der letzten 40 Jahre an, findet man da einiges. So ist Darth Vader, der Bösewicht im schwarzen Roboteranzug, von einer Jungfrau geboren worden, nach einer alten Prophezeiung soll er die Galaxis zum Gleichgewicht führen. Sein Sohn, Luke Skywalker, hat im letzten Film sogar sein Leben gegeben, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Kommt einem schon irgendwie bekannt vor, oder?

Der große Begriff in der Star Wars-Galaxie ist aber die „Macht“. „Die Macht ist ein mächtiger Verbündeter, sie durchdringt uns, sie umgibt uns, sie hält die Galaxis zusammen.“ So hat Obi-Wan Kenobi im ersten Film diese Kraft definiert. Gott, der Schöpfer ist für Star Wars-Fans also etwas nicht greifbares, ein Energiefeld, dass sich dann in Darth Vader und Luke Skywalker als Menschen manifestiert.

"Es ist ein Instinkt. Ein Gefühl. Die Macht brachte uns zusammen"

Die Grundidee das Gegenüber der hellen oder der dunklen Seite der Macht. Die Menschen müssen sich entscheiden, welchem Pfad sie folgen wollen. Der hellen Seite der Tugend, von Glaube, Liebe und Hoffnung, oder der dunklen Seite, voller Angst, Wut und Hass.

Eine Idee, die sich auch im Christentum findet. Auch uns ist die freie Entscheidung überlassen, uns für den Weg Gottes zu öffnen, oder uns davon loszusagen. Gott hat den Menschen mit freiem Willen geschaffen, sagen die Theologen.

Es gibt also in der Star Wars-Welt eine Macht, die alles erschaffen hat, aus der ein Mensch geboren wurde, und die als Energiefeld die Galaxis zusammenhält. Auf katholisch kann man das auch sagen: Vater, Sohn und Heiliger Geist.  – Wenn also das nächste Mal ein Star Wars-Fan den alten Spruch „Möge die Macht mit dir sein“ ruft, kann man ruhig Antworten: „Und mit deinem Geiste.“

"Die Macht wird mit dir sein. Immer."

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